Die
Vuelta a Espana steht vor der Tür – drei Wochen Spektakel, brutale Anstiege und jeden Tag neue Chancen. Warum nur zuschauen, wenn du selbst in die Offensive gehen kannst? Mit dem
kostenlosen Vuelta a España Spiel von RadsportAktuell.de stellst du deine eigene Auswahl zusammen und versuchst, Freunde, Familie und andere Radsportfans zu schlagen.
La Vuelta startet am Samstag, 22.08., in Monaco und endet drei Wochen später, am Sonntag, 13.09., in Granada. Mit Tadej Pogacar, Felix Gall, Oscar Onley, Richard Carapaz, Mattias Skjelmose, Wout van Aert und Mads Pedersen steht ein außergewöhnlich starkes Feld am Start.
Glaubst du, dass Pogacar seinen hohen Preis wert ist? Oder investierst du das Budget lieber in mehrere Außenseiter? Genau diese Abwägung triffst du in unserem Vuelta-Spiel
Wie funktioniert der Vuelta-a-España-Manager?
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält ein Budget von 380 Millionen Euro. Damit stellst du eine Auswahl von 25 Fahrern zusammen. Das klingt üppig, doch mit durchschnittlich nur 15,2 Millionen Euro pro Fahrer merkst du schnell, dass nicht alle großen Namen Platz finden.
Pogacar ist mit 60 Millionen klar der teuerste Fahrer im Spiel. Felix Gall kostet 37,3 Millionen, Oscar Onley 30,5 Millionen und Enric Mas 29,1 Millionen. Wer mehrere solche Klassementsfahrer nimmt, muss anderswo gezielt nach Schnäppchen suchen.
Wichtig ist zudem: Du punktest nicht automatisch jeden Tag mit allen 25 Fahrern. Für jede Etappe stellst du ein Team aus acht Fahrern auf. Nur diese acht können an diesem Tag Punkte holen. Deine Aufstellung kannst du bis zum Etappenstart anpassen.
Außerdem legst du die Reihenfolge deiner Ersatzfahrer fest. Fällt vor Etappenbeginn jemand aus, wird er durch den nächstplatzierten Ersatzfahrer ersetzt, der noch im Rennen ist.
Dieses tägliche Puzzeln macht das Spiel besonders spannend. An flachen Tagen setzt du möglichst viele Sprinter, in schweren Bergetappen sind Kletterer und Klassementsfahrer gefragt. Für ein Zeitfahren triffst du wieder eine ganz andere Entscheidung.
So sammelst du Punkte
In jeder Etappe erhalten die ersten 25 Fahrer Punkte. Der Sieger bekommt 50 Punkte, der Zweite 40 und der Dritte 35. Danach sinkt die Punktzahl schrittweise. Selbst Platz 20 bringt noch sechs Punkte, Platz 25 einen Punkt.
Konstanz kann sich also stark auszahlen. Ein Fahrer muss nicht zwingend Etappen gewinnen, um über drei Wochen zu einer zuverlässigen Punktequelle zu werden. Wer regelmäßig unter die ersten fünfzehn oder zwanzig fährt, sammelt am Ende viele Zähler.
Zusätzlich gibt es am Ende der Vuelta einen hohen Bonus für das Gesamtklassement. Der Gesamtsieger erhält 100 Punkte, gefolgt von 80 für den Zweiten und 70 für den Dritten. Die komplette Top 25 bekommt Punkte. Dabei gilt ein wichtiger Unterschied zu den Etappen: Für das Endklassement zählen alle 25 Fahrer deiner Auswahl, unabhängig von deinen täglichen Aufstellungen. Eine ausgewogene Mannschaft ist also entscheidend.
Fünf Fahrer, die du für dein Vuelta-Team in Betracht ziehen solltest
1. Tadej Pogacar – 60 Millionen
Die naheliegendste Wahl ist zugleich die schwierigste. Pogacar ist mit Abstand der teuerste Fahrer und verschlingt fast sechzehn Prozent deines Gesamtbudgets.
Dafür hat er auf dem Papier die meisten Scoring-Chancen. Der Slowene startet als klarer Favorit auf den Gesamtsieg und bekommt in dieser besonders schweren
Vuelta a Espana genügend Gelegenheiten, auch in einzelnen Etappen weit vorn zu landen.
Mit schweren Ankünften am Aitana, Calar Alto, La Pandera und schließlich am Collado del Alguacil ist die Strecke ideal für die Klassementsmänner. Wer Pogacar wählt, zahlt den Höchstpreis, bekommt aber einen Fahrer, der an sehr vielen Tagen aufstellbar ist.
Pogacar gewann in diesem Jahr auch die Tour de France.
2. Mads Pedersen – 28,8 Millionen
Wer nicht das ganze Geld in Klassementsfahrer stecken will, kommt an Mads Pedersen kaum vorbei. Der Däne ist teuer, doch seine Vielseitigkeit macht ihn attraktiv.
Pedersen punktet in Massensprints, bleibt aber konkurrenzfähig, wenn das Profil selektiver wird. Gerade weil du täglich nur acht Fahrer aufstellen darfst, sind universell einsetzbare Fahrer besonders wertvoll.
Mit 28,8 Millionen ist er eine ernsthafte Investition, aber womöglich eine, von der du drei Wochen lang häufig profitierst.
3. Primoz Roglic – 14,8 Millionen
Hier beginnt das eigentliche Risiko. Für nur 14,8 Millionen bekommst du mit Roglic einen vierfachen Vuelta-Sieger, doch seine Vorbereitung war alles andere als ideal. Der Slowene wurde früher im Sommer beim Training angefahren und scheint die Vuelta ohne klare Gesamtambitionen zu beginnen.
Gerade deshalb ist sein Preis spannend. Sollte Roglic im Verlauf der Rundfahrt besser werden und sich auf Etappensiege konzentrieren, könnte sich 14,8 Millionen plötzlich als ausgesprochen günstig erweisen. Doch das ist ausdrücklich eine Wahl mit Risiko.
Roglic gewann in seiner Karriere die Vuelta a Espana bereits viermal: 2019, 2020, 2021 und 2024.
4. Jay Vine – 10,5 Millionen
Für 10,5 Millionen ist Jay Vine ein attraktiver Name als Reserve für die Bergetappen. Der Australier muss bei UAE nicht auf die Gesamtwertung fahren und wird viel Arbeit für Pogacar leisten, doch gerade seine Kletterqualitäten machen ihn interessant.
Der Vuelta-Kurs summiert stolze 58.156 Höhenmeter und gehört damit zu den schwersten Ausgaben der letzten Jahre. Für etwas mehr als zehn Millionen kann Vine daher eine sinnvolle Ergänzung in einer Auswahl sein, in der das große Geld anderswo investiert wird.
5. Georg Steinhauser – 3,1 Millionen
Jede Fantasy-Mannschaft braucht günstige Fahrer, um die Kalkulation rund zu bekommen. Georg Steinhauser kostet nur 3,1 Millionen und nimmt damit kaum Budget ein.
Erwartet zu diesem Preis keinen Fahrer, der täglich punktet. Doch gerade in einer Grand Tour können Angreifer und Kletterer aus einer Flucht heraus plötzlich ein Topresultat erzielen. Mit 25 Plätzen, die täglich Punkte bringen, muss ein günstiger Fahrer zudem nicht einmal gewinnen, um seine geringe Investition zurückzuzahlen.
Steinhauser ist damit der Fahrertyp, mit dem ihr Raum schafft, um anderswo Pogacar, Pedersen oder einen anderen teuren Kapitan zu verpflichten.
Die richtige Balance kann den Unterschied machen
Die Kunst besteht am Ende nicht darin, einfach die 25 besten Fahrer auszuwählen, sondern 25 Fahrer zu finden, die gemeinsam in 380 Millionen passen und euch für jede Etappe genügend Optionen bieten.
Wer sein ganzes Geld für Kletterer ausgibt, gerät auf flacheren Etappen in Schwierigkeiten. Umgekehrt helfen sechs Sprinter wenig, wenn die Straße tagelang bergauf führt. Die Vuelta 2026 ist zudem besonders schwer, mit einem kurzen Prolog in Monaco, mehreren Bergankünften, Schotter und später noch einem Einzelzeitfahren über 32 Kilometer.
Und vergesst vor allem nicht, jeden Tag eure acht Fahrer aufzustellen. Ein potenzieller Etappensieger auf der Bank bringt exakt null Punkte.
Stellt also
hier direkt eure Auswahl zusammen, fordert Freunde und Familie heraus und beweist in den kommenden drei Wochen, dass ihr der beste Teamchef im kostenlosen Vuelta a Espana Spiel von RadsportAktuell.de seid!