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Vuelta a Espana 2026 ist die dritte und letzte Grand Tour im Männerkalender und wird vom 22. August bis zum 13. September ausgetragen. Das Rennen beginnt in Monaco, ehe das WorldTour-Peloton durch den Osten und Süden Spaniens zieht. Die Fahrer erwartet dabei eine besonders kletterlastige Ausgabe. Wir werfen einen Blick auf die Profile.
Die Vuelta wurde erstmals 1935 ausgetragen und umfasste damals 14 Etappen. Die ersten beiden aufeinanderfolgenden Austragungen gewann der Belgier Gustaaf Deloor, ehe das Rennen für fünf Jahre pausierte. Seit 1955 wird „La Vuelta“ ohne Unterbrechung veranstaltet und bildet gemeinsam mit dem Giro d'Italia und der Tour de France die dritte Grand Tour. Bis heute genießt sie als letzter Grand-Tour-Höhepunkt der Saison hohes Ansehen.
Namen wie Jacques Anquetil, Raymond Poulidor, Eddy Merckx, Bernard Hinault, Pedro Delgado, Sean Kelly, Tony Rominger und Jan Ullrich prägen die lange Siegerliste des Rennens. Die Rekordsieger sind aktuell Roberto Heras und Primoz Roglic, die sämtliche ihrer Vuelta-Titel im 21. Jahrhundert errungen haben.
Die meisten spanischen Topfahrer der vergangenen Jahrzehnte konnten die Vuelta für sich entscheiden, darunter Alejandro Valverde und Alberto Contador. Letzterer war 2014 der jüngste Heimsieger. Auch Fahrer wie Vincenzo Nibali, Nairo Quintana, Chris Froome und Remco Evenepoel haben die Vuelta als prägende Profis ihrer jeweiligen Generation in ihre Palmarès aufgenommen.
2025 feierte Jonas Vingegaard seinen ersten Gesamtsieg bei der Vuelta und setzte sich vor Joao Almeida und Tom Pidcock durch. 2026 will Tadej Pogacar Geschichte schreiben und die Vuelta gewinnen. Damit würde er sich in den erlesenen Kreis jener Profis einreihen, die alle drei Grand Tours für sich entscheiden konnten.
Vuelta a Espana 2026 Strecke und Etappen
| Etappe | Datum | Start | Ziel | Distanz (km) | Etappentyp |
| 1 | 22.08.2026 | Monaco | Monaco | 9.4 | Einzelzeitfahren |
| 2 | 23.08.2026 | Monaco | Manosque | 214 | Hügelig |
| 3 | 24.08.2026 | Gruissan - Aude | Font Romeu | 174 | Gebirgig |
| 4 | 25.08.2026 | Andorra la Vella | Andorra la Vella | 106 | Gebirgig |
| 5 | 26.08.2026 | Falset | Roquetes | 173 | Hügelig |
| 6 | 27.08.2026 | Alcossebre | Castelló | 177 | Hügelig |
| 7 | 28.08.2026 | Vall d'Alba | Aramón Valdelinares | 149 | Gebirgig |
| 8 | 29.08.2026 | Puçol | Xeraco | 171 | Flach |
| 9 | 30.08.2026 | La Vila Joiosa / Villajoyosa | Alto de Aitana | 188 | Gebirgig |
| 10 | 01.09.2026 | Alcaraz | Elche de la Sierra | 185 | Hügelig |
| 11 | 02.09.2026 | Cartagena | Lorca | 153 | Flach |
| 12 | 03.09.2026 | Vera | Calar Alto | 166 | Gebirgig |
| 13 | 04.09.2026 | Almuñécar | Loja | 192 | Hügelig |
| 14 | 05.09.2026 | Jaén | Sierra de la Pandera | 155 | Gebirgig |
| 15 | 06.09.2026 | Palma del Río | Córdoba | 180 | Hügelig |
| 16 | 08.09.2026 | Cortegana | La Rábida / Palos de la Frontera | 181 | Flach |
| 17 | 09.09.2026 | Dos Hermanas | Sevilla | 185 | Flach |
| 18 | 10.09.2026 | El Puerto de Santa María | Jerez de la Frontera | 32.1 | Einzelzeitfahren |
| 19 | 11.09.2026 | Vélez-Málaga | Peñas Blancas, Estepona | 210 | Gebirgig |
| 20 | 12.09.2026 | La Calahorra | Collado del Alguacil | 187 | Gebirgig |
| 21 | 13.09.2026 | Carrefour Granada | Granada | 112 | Hügelig |
Profil Etappe 1 (EZF): Monaco - Monaco
Monaco - Monaco (EZF), 9,5 Kilometer
Die Vuelta beginnt in Monaco, einem der europäischen Zwergstaaten. Den Auftakt dieser multinationalen Grand Tour bildet ein 9,5 Kilometer langes Zeitfahren.
Der Kurs führt mehrfach durch das kleine Territorium und verbindet dabei die Straßen von einer Ecke Monacos zur anderen. Wie zu erwarten, ist die Strecke technisch anspruchsvoll und zugleich sehr schnell.
Formel-1-Fans dürften Teile der Streckenführung wiedererkennen. Das gilt auch für die Ziellinie, die passenderweise an derselben Stelle liegt wie auf dem Grand-Prix-Kurs.
Profil Etappe 2: Monaco - Manosque
Monaco - Manosque, 215 Kilometer
Die 2. Etappe beginnt in Monaco und führt das Peloton westwärts durch die Alpes Maritimes und die Provence. Die Fahrer erwartet ein langer Tag im Sattel, der alles andere als einfach werden dürfte.
Auf den 215 Kilometern geht es immer wieder auf und ab. Damit bietet die Etappe vor allem endschnellen Klassiker-Spezialisten gute Chancen, während sie den reinen Sprintern weniger entgegenkommt.
Insgesamt müssen rund 3000 Höhenmeter bewältigt werden. In Kombination mit der großen Distanz dürfte das den Renntag zusätzlich kräftezehrend machen.
Auch das Finale in Manosque ist nicht flach, sondern führt leicht ansteigend bis zur Ziellinie. Ein harter Anstieg wartet zwar nicht, doch die letzten fünf Kilometer ziehen bereits an, während der Schlusskilometer durchschnittlich 3 Prozent steil ist. Damit steht ein zähes Finale bevor, das sowohl Sprintern als auch Klassiker-Spezialisten entgegenkommen könnte.
Profil Etappe 3: Gruissan-Aude - Font Romeu
Gruissan-Aude - Font Romeu, 174 Kilometer
Auch die 3. Etappe wird komplett auf französischem Boden ausgetragen. Nach dem Start in Gruissan führt die Strecke zunächst entlang der Mittelmeerküste. Die ersten zwei Drittel der Etappe sind dabei nahezu vollkommen flach.
Es ist nicht der härteste Tag dieser Vuelta, dennoch summieren sich im Verlauf der Etappe knapp 2000 Höhenmeter. Das Ziel liegt in Font Romeu, doch bevor die Fahrer den Zielort erreichen, müssen sie noch einige Höhenmeter bewältigen.
Ein großer Teil davon entfällt auf den Col de Mont-Louis, der über 19 Kilometer mit durchschnittlich 4,9 Prozent ansteigt. Inoffiziell zieht sich die Steigung sogar über Dutzende Kilometer sehr gleichmäßig hin. Die Kuppe wird 16,6 Kilometer vor dem Ziel erreicht, zudem werden dort Bonifikationen vergeben.
Nach einem kurzen Plateau und einer Abfahrt beginnt der Schlussanstieg nach Font Romeu in den Pyrenäen. Dieser ist 9,9 Kilometer lang und durchschnittlich 4,9 Prozent steil. Damit kommt er nicht ausschließlich den reinen Kletterern entgegen, auch wenn diese voraussichtlich um den Etappensieg kämpfen werden. Im Skigebiet wartet ein schneller und technischer Anstieg, der ein explosives Finale verspricht und wie geschaffen für den Sprint einer kleinen Gruppe erscheint.
Profil Etappe 4: Andorra la Vella - Andorra la Vella
Andorra la Vella - Andorra la Vella, 106 Kilometer
Die 4. Etappe ist der erste echte Hochgebirgstag dieser Vuelta – und damit das genaue Gegenteil der 3. Etappe. Statt eines flachen Auftakts geht es unmittelbar nach dem Start lange bergauf und bis in große Höhen.
Mit lediglich 106 Kilometern ist die Etappe kurz, dafür aber dicht mit Schwierigkeiten gespickt. Direkt von Andorra la Vella auf 1138 Metern Höhe klettert das Peloton bis auf 2407 Meter hinauf.
Dabei führt die Strecke über den Port d'Envalira, den längsten Anstieg Andorras, der die ersten 26 Kilometer der Etappe einnimmt. Auf den letzten zehn Kilometern liegt die durchschnittliche Steigung bei mehr als 6 Prozent, zusätzlich macht die enorme Höhe den Anstieg anspruchsvoll. Anschließend geht es bis zum Ziel praktisch ununterbrochen bergauf oder bergab.
Es dürfte ein furioser Renntag ohne echte Ruhephasen werden. Mit der Collada de Beixalis folgt der steilste Anstieg des Tages, dessen Kuppe 43 Kilometer vor dem Ziel erreicht wird. Auf 6,5 Kilometern geht es mit durchschnittlich harten 8,6 Prozent bergauf, wobei mehrere Rampen noch deutlich steiler sind.
Anschließend wartet der Coll d'Ordino, der mit 9,9 Kilometern bei durchschnittlich 7 Prozent gleichmäßiger ausfällt. Seine Kuppe liegt 26 Kilometer vor dem Ziel. Hier sind Attacken am wahrscheinlichsten – zumal beide Anstiege bis in Höhen von annähernd 2000 Metern führen.
Vor dem Ziel muss noch der Alto de la Comella über die leichtere Seite bewältigt werden. Insgesamt ist der Anstieg 3,8 Kilometer lang und durchschnittlich 5,6 Prozent steil, wird allerdings durch eine kurze Zwischenabfahrt in zwei Teile gegliedert. In den steileren Passagen können dennoch entscheidende Lücken entstehen.
Die Kuppe wird gut fünf Kilometer vor dem Ziel überquert, wobei oben Bonussekunden vergeben werden. Anschließend verlangt die steile und äußerst technische Abfahrt hinunter nach Andorra la Vella höchste Aufmerksamkeit. Unten angekommen, sind es nur noch wenige Meter bis zur Ziellinie.
Profil Etappe 5: Falset - Roquetes
Falset - Roquetes, 174 Kilometer
Am fünften Renntag erreicht die Vuelta erstmals spanischen Boden. Auf dem Programm steht ein klassisches Vuelta-Profil: Nominell bietet die Etappe den Sprintern eine Chance, doch das Finale lädt zu Attacken ein, könnte das Feld auseinanderreißen oder einer Fluchtgruppe Möglichkeiten eröffnen.
Nach dem Start in Falset verläuft die Strecke zunächst wellig und bietet damit ideale Voraussetzungen für die Bildung einer starken Ausreißergruppe. Die entscheidenden Schwierigkeiten warten auf den insgesamt 174 Kilometern allerdings erst im späteren Rennverlauf.
Im Mittelpunkt steht eine Serie von sechs kurzen Anstiegen: 2,9 Kilometer bei 5,7 Prozent, 2,7 Kilometer bei 6,4 Prozent, 700 Meter bei 4 Prozent, 1,5 Kilometer bei 4,6 Prozent, 3,9 Kilometer bei 6,6 Prozent und schließlich 700 Meter bei 5,4 Prozent.
Besonders die ersten Kilometer dieser Sequenz sind technisch anspruchsvoll, sodass bereits der Kampf um die Positionen den Sprintern zusätzliche Kräfte abverlangen dürfte. Die Hügel folgen zwischen 56 und 16 Kilometern vor dem Ziel in kurzen Abständen aufeinander, flache Passagen gibt es dazwischen kaum. Das macht die Etappe schwer zu kontrollieren und bietet beste Voraussetzungen für offensives Racing.
Anschließend bleiben noch etwas mehr als zehn Kilometer bis ins Ziel in Roquetes. Das ist genügend Zeit, um das Rennen wieder zu ordnen – dennoch verspricht die Etappe eine spannende Dynamik.
Profil Etappe 6: Alcossebre - Castelló
Alcossebre - Castellón de la Plana, 178 Kilometer
Der sechste Renntag bietet Raum für unterschiedliche Szenarien. Eine Ausreißergruppe könnte um den Etappensieg kämpfen, doch auch die Klassementfahrer dürften das anspruchsvolle Finale genau im Blick haben. Schließlich bietet die Strecke erneut die Möglichkeit, Bewegung in die Gesamtwertung zu bringen.
Nach dem Start in Alcossebre ist die Strecke von zahlreichen kurzen und explosiven Anstiegen geprägt, während in der zweiten Hälfte längere Auffahrten dominieren. Im Mittelpunkt steht dabei der Puerto el Bartolo.
Mit 9,4 Kilometern bei durchschnittlich 7 Prozent ist er ein äußerst anspruchsvoller Anstieg. Die nackten Zahlen lassen seine tatsächliche Schwierigkeit sogar nur bedingt erkennen, denn die letzten drei Kilometer weisen im Schnitt beinahe 11 Prozent auf. Zusätzlich führt ein 1,9 Kilometer langer Abschnitt über Schotter.
Die Kuppe wird 21 Kilometer vor dem Ziel erreicht, zudem werden dort Bonussekunden vergeben. Die anschließende Abfahrt ist zunächst sehr schnell und wird im weiteren Verlauf technisch anspruchsvoll. Lediglich die letzten zehn Kilometer bis Castellon de la Plana sind flach – frühe Angreifer müssen nach einer Attacke also keine allzu große Distanz mehr überbrücken, was sich am Ende auszahlen könnte.
Profil Etappe 7: Vall d'Alba - Aramón Valdelinares
Vall d'Alba - Aramón Valdelinares, 150 Kilometer
Am siebten Renntag steht die zweite Bergankunft dieser Vuelta auf dem Programm. Von Vall d'Alba führt die Strecke hinauf nach Aramon Valdelinares. Ein einzelner Monsteranstieg wartet zwar nicht, doch 3600 Höhenmeter auf lediglich 150 Kilometern machen die Etappe zu einem typischen Vuelta-Tag.
Über den gesamten Tag wechseln sich kurze und teilweise auch längere Anstiege ab, ohne dabei extrem steil zu werden. Insgesamt stehen fünf kategorisierte Berge auf dem Programm, während die Strecke bis zum Finale kontinuierlich an Höhe gewinnt.
Der Puerto de San Rafael ist 11,2 Kilometer lang und durchschnittlich 4,4 Prozent steil, wobei ein flacher Abschnitt in der Mitte den Anstieg unterbricht. Seine Kuppe wird 14 Kilometer vor dem Ziel erreicht – das Warm-up für den unmittelbar folgenden Schlussanstieg.
Die Auffahrt nach Aramon Valdelinares gehört zwar nicht zu den brutalsten Anstiegen der Vuelta, kann aber dennoch für Abstände sorgen. Insgesamt geht es 9,8 Kilometer mit durchschnittlich 5,9 Prozent bergauf. Der letzte Kilometer ist flach, die Kuppe liegt auf annähernd 2000 Metern Höhe. Der Großteil des Anstiegs bewegt sich bei Steigungen von 7 bis 8 Prozent – schwer genug, um Unterschiede zwischen den Fahrern zu erzeugen.
Profil Etappe 8: Puçol - Xeraco
Puçol - Xeraco, 172 Kilometer
Die achte Etappe mit Start in Pucol zählt zu den vermeintlich „einfacheren“ Tagen dieser Vuelta. Ganz unkompliziert dürfte sie dennoch nicht werden.
Ungewöhnlich für diese Rundfahrt ist vor allem der tatsächlich flache Auftakt. Dieses Terrain prägt beinahe die gesamte Etappe, ehe kurz vor dem Ende doch noch ein relevanter Anstieg wartet, der den Ausgang des Tages entscheidend beeinflussen kann.
Damit bietet sich die Etappe vor allem für Sprinter an, die auch am Berg gut zurechtkommen. Denn mit dem Puerto de Barx liegt die entscheidende Schwierigkeit genau in der letzten Rennstunde.
Die Kuppe des Anstiegs wird 34 Kilometer vor dem Ziel erreicht. Der Puerto de Barx ist 8,6 Kilometer lang und durchschnittlich 3,8 Prozent steil. Der härteste Abschnitt zieht sich über mehr als vier Kilometer mit gut 6 Prozent – bei hohem Renntempo durchaus anspruchsvoll.
Anschließend führt die Strecke bergab und schließlich flach bis nach Xeraco. Dort ist direkt an der Küste ein Massensprint das wahrscheinlichste Szenario.
Profil Etappe 9: Villajoyosa - Alto de Aitana
Villajoyosa - Alto de Aitana, 188 Kilometer
Das erste Rennwochenende endet mit einem echten Hochgebirgstag – und einem der schärfsten Trennschnitte der gesamten Vuelta. Auf 188 Kilometern sammeln sich satte 5000 Höhenmeter. Brutal ist die Etappe dabei nicht nur aufgrund der nackten Zahlen, sondern vor allem wegen der Verteilung dieser Höhenmeter.
Direkt nach dem Start in Villajoyosa führt die Strecke bergauf, zunächst allerdings noch ohne kategorisierten Anstieg. Mit dem Puerto de El Miserat beginnt dann der eigentliche Leidensweg.
Der Anstieg ist 5,2 Kilometer lang und durchschnittlich 10 Prozent steil, hinzu kommen Rampen von mehr als 20 Prozent. Und all das liegt noch über 100 Kilometer vor dem Ziel. Wirkliche Erholung gibt es anschließend nicht: Statt einer klassischen Abfahrt folgt ein Hochplateau mit drei kategorisierten Anstiegen und zahlreichen weiteren Wellen.
All diese Schwierigkeiten dienen letztlich als Vorbereitung auf die Bergankunft am Alto de Aitana. Der Schlussanstieg ist 21,9 Kilometer lang und weist eine durchschnittliche Steigung von 5,5 Prozent auf – ein Effort von annähernd einer Stunde.
Die Höhe spielt dabei eine weniger entscheidende Rolle, die Hitze hingegen umso mehr. Die schwierigsten Passagen warten ganz am Ende: Die letzten 6,6 Kilometer weisen im Schnitt beinahe 8 Prozent auf. Eine Etappe, auf der große Abstände entstehen können.
Profil Etappe 10: Alcaraz - Elche de la Sierra
Alcaraz - Elche de la Sierra, 185 Kilometer
Die zweite Woche beginnt mit einer hügeligen Etappe, auf der sowohl der Sprint eines reduzierten Feldes als auch ein erfolgreicher Ausreißercoup möglich erscheint. Mit 2600 Höhenmetern, einem kniffligen Auftakt und unzähligen kurzen Anstiegen wartet ein klassischer „rompe-piernas“-Tag.
21 Kilometer vor dem Ziel wird die Kuppe des Puerto de Socovos erreicht. Er ist einer von zahlreichen Anstiegen des Tages, deren durchschnittliche Steigung zwar moderat ausfällt, die jedoch einige harte Rampen beinhalten.
Ähnlich gestaltet sich das Finale in Elche de la Sierra, das von einer Abfolge kleiner Wellen geprägt ist. Auch die letzten vier Kilometer ziehen an. Dieses falsche Flach bietet noch einmal die Möglichkeit, das Rennen zu entzünden.
Profil Etappe 11: Cartagena - Lorca
Cartagena - Lorca, 153 Kilometer
Die 11. Etappe beginnt mit zwei kurzen Anstiegen. Die insgesamt 153 Kilometer von Cartagena nach Lorca zählen zu den besten Chancen für die Sprinter innerhalb der ersten beiden Wochen dieser Vuelta.
Der Großteil der Strecke ist flach und hält keine größeren Fallen bereit. Die einzige echte Hürde des Tages ist der Alto del Morrion de Totana: 7,8 Kilometer bei durchschnittlich 4,5 Prozent. Extrem steil wird es zwar nie, in seiner Schwierigkeit ist der Anstieg jedoch mit zwei Auffahrten zum Poggio di Sanremo vergleichbar.
Bei moderatem Tempo dürften die meisten Sprinter den Kontakt zum Feld halten. Wird das Tempo allerdings deutlich verschärft, könnten einige von ihnen zurückfallen. Auf den Anstieg folgt keine längere Abfahrt, vielmehr verliert die Strecke bis in die Schlusskilometer leicht an Höhe. Anschließend geht es nach Lorca hinein, wo ein Massensprint erwartet wird.
Profil Etappe 12: Vera - Calar Alto
Vera - Calar Alto, 167 Kilometer
Am zwölften Renntag kehrt die Vuelta ins Hochgebirge zurück. Insgesamt stehen 4500 Höhenmeter auf dem Programm. Nach dem Start in Vera prägen auf den ersten 120 Kilometern zahlreiche Wellen und kurze Anstiege das Profil.
Richtig ernst wird es am Alto del Velefique: Der Anstieg ist 13,1 Kilometer lang und durchschnittlich 7,2 Prozent steil. Auf der Kuppe, die 31 Kilometer vor dem Ziel erreicht wird, gibt es zudem Bonussekunden. Angesichts des schweren Finales könnte es hier unter den Favoriten zwar noch ruhig bleiben, brutal ist der Anstieg dennoch. Zahlreiche Kehren prägen die Auffahrt, die ersten vier Kilometer liegen bei annähernd 9 Prozent.
Anschließend folgen die Abfahrt und der Schlussanstieg hinauf nach Calar Alto. Die Auffahrt ist schwer einzuteilen und damit auch taktisch anspruchsvoll. Gleich die ersten 6,6 Kilometer weisen durchschnittlich 9 Prozent auf – die härteste Passage des Tages, in der die größten Abstände entstehen können.
Insgesamt ist der Schlussanstieg 17 Kilometer lang und durchschnittlich 5,6 Prozent steil. Nach dem steilen Auftakt wechseln sich weitere Rampen mit flacheren Passagen ab. Zwischen drei und zwei Kilometern vor dem Ziel zieht die Straße noch einmal deutlich an – ein punchiges Finale auf 2150 Metern Höhe.
Profil Etappe 13: Almuñecar - Loja
Almuñecar - Loja, 183 Kilometer
Etappe 13 ist ein klassischer Tag für die Ausreißer – angesichts dieses anspruchsvollen und schwer zu kontrollierenden Profils lässt sich daran kaum zweifeln. Nach dem Start in Almunecar beginnen die Straßen bereits nach 15 Kilometern anzusteigen.
Insgesamt sind rund 3300 Höhenmeter zu bewältigen, was für die meisten Sprinter zu viel sein dürfte. Zumal bereits der erste kategorisierte Anstieg 14 Kilometer lang und durchschnittlich 5 Prozent steil ist. Danach folgen weitere Berge, zwischen denen jeweils nur Abfahrten liegen.
Vor allem die ersten 80 Kilometer sind äußerst anspruchsvoll. Unter diesen Voraussetzungen dürfte es nahezu unmöglich sein, die Bildung einer starken Ausreißergruppe zu verhindern. Doch auch im weiteren Verlauf wird die Etappe keineswegs gemütlich.
Mit dem Puerto de Granada folgt anschließend ein weiterer wesentlicher Anstieg. Er ist 6,5 Kilometer lang und durchschnittlich 6,2 Prozent steil, seine Kuppe wird 28 Kilometer vor dem Ziel erreicht. Von dort führt eine schnelle, tendenziell abfallende Strecke in Richtung Loja.
Doch auch im Zielort selbst ist das Finale nicht einfach. Die letzten 1,5 Kilometer steigen mit knapp 4 Prozent an – kein echter Berg, aber durchaus ein Faktor, sollte die Entscheidung im Sprint fallen.
Profil Etappe 14: Jaén - Sierra de la Pandera
Jaén - Sierra de la Pandera, 155 Kilometer
Zurück in die Berge – und das mit einer markanten Bergankunft. Erneut müssen zahlreiche Höhenmeter bewältigt werden, doch diesmal gibt es einen klaren Schlüsselmoment, der über den Ausgang der Etappe entscheiden dürfte.
Nach dem Start in Jaen warten auf 155 Kilometern insgesamt 4100 Höhenmeter. Dabei stehen lediglich drei kategorisierte Anstiege auf dem Programm: zwei Bergwertungen der 2. Kategorie sowie zum Abschluss die Sierra de la Pandera.
Der Schlussanstieg ist 11,8 Kilometer lang und durchschnittlich 7,5 Prozent steil, weist allerdings einen sehr ungleichmäßigen Verlauf auf. Die Steigungsprozente variieren erheblich, während die letzten Meter vergleichsweise flach ausfallen.
Ein kompletter Kilometer steigt sogar mit durchschnittlich 13 Prozent an. Das ist Terrain für die reinen Kletterer – zumal sich zu diesem Zeitpunkt der Rundfahrt auch die zunehmende Rennmüdigkeit bemerkbar machen dürfte.
Profil Etappe 15: Palma del Rio - Córdoba
Palma del Rio - Córdoba, 181 Kilometer
Das zweite Rennwochenende endet mit einer Etappe, die wie gemacht für Ausreißer mit ausgeprägten Allround-Qualitäten erscheint. Wiederholte Antritte, kurze Anstiege und flache Passagen prägen das Profil – entsprechend entscheidend dürften das richtige Timing und die passende Taktik sein.
Nach dem Start in Palma del Rio verlaufen die ersten 25 Kilometer flach. Anschließend beginnt jedoch ein völlig anderes Rennen: Einen einzelnen Scharfrichter gibt es nicht, stattdessen folgen über Stunden hinweg zahlreiche Wellen und Anstiege.
Die drei kategorisierten Berge markieren dabei die Schlüsselstellen. Der erste Anstieg ist 7,5 Kilometer lang und im Schnitt mehr als 4 Prozent steil – hier könnte sich die entscheidende Ausreißergruppe formieren. Der zweite misst 8,4 Kilometer bei durchschnittlich 3,5 Prozent und endet 54 Kilometer vor dem Ziel. In einer schnellen Rennphase bietet er damit ideales Terrain für Rouleure.
Der letzte Anstieg des Tages ist 5,9 Kilometer lang und durchschnittlich 5,6 Prozent steil. Hier können durchaus entscheidende Abstände entstehen. Die Kuppe liegt nur 23 Kilometer vor dem Ziel, anschließend führt die finale Annäherung nach Cordoba überwiegend bergab.
Profil Etappe 16: Cortegana - La Rábida
Cortegana - La Rábida, 181 Kilometer
Die Schlusswoche beginnt in Cortegana überraschend flach. Die erste Hälfte der Etappe ist zwar keineswegs einfach und von zahlreichen kleinen Wellen geprägt, für die Sprinter wartet dort jedoch keine echte Schwierigkeit.
Eine starke Ausreißergruppe könnte sich dennoch absetzen. Allerdings verlaufen die letzten 95 Kilometer nahezu vollständig flach – damit bleiben dem Peloton rund zwei Stunden auf schnellen Straßen, um die Fluchtgruppe wieder einzuholen.
Im Finale nahe der Küste bei La Rabida könnten vor allem Hitze und Wind eine Rolle spielen. Der Schlussabschnitt in der Nähe von Huelva ist dagegen technisch wenig anspruchsvoll.
Profil Etappe 17: Dos Hermanas - Sevilla
Dos Hermanas - Sevilla, 185 Kilometer
Die 17. Etappe führt durch eine Region, in der zu dieser Jahreszeit häufig extreme Hitze herrscht. Gleichzeitig wartet die flachste Etappe der gesamten Vuelta: Rund um Sevilla stehen 185 vollständig flache Kilometer auf dem Programm.
Das Ziel befindet sich in der andalusischen Metropole, wo ein komplett flaches Finale im Stadtzentrum wartet. Hohe Geschwindigkeiten sind damit praktisch garantiert – und die verbliebenen Topsprinter sollten für ihr Durchhaltevermögen belohnt werden.
Profil Etappe 18 (EZF): El Puerto de Santa María - Jerez de la Frontera
El Puerto de Santa María - Jerez de la Frontera, 32 Kilometer
Im Schlussdrittel der Vuelta steht das zweite Einzelzeitfahren auf dem Programm. Mit seiner Distanz ist es zwar nicht außergewöhnlich lang, aber keineswegs kurz.
Auf den 32 Kilometern von El Puerto de Santa Maria nach Jerez de la Frontera erwartet die Fahrer ein flacher Kampf gegen die Uhr. Die Strecke ist technisch wenig anspruchsvoll und bietet damit eine ideale Bühne für die Zeitfahr-Spezialisten.
Bevor die letzten beiden Bergetappen folgen, steht damit noch einmal ein wichtiger Tag im Kampf um die Gesamtwertung bevor.
Profil Etappe 19: Vélez-Málaga - Peñas Blancas, Estepona
Vélez-Málaga - Peñas Blancas, Estepona, 210 Kilometer
Die 19. Etappe bietet eine der härtesten Bergankünfte dieser Vuelta. Mit 210 Kilometern und 4000 Höhenmetern wartet ein langer Tag im Hochgebirge, wobei die entscheidende Rolle ganz klar dem Schlussanstieg zukommen dürfte.
Die ersten 50 Kilometer verlaufen nahezu vollständig flach. Anschließend folgen zwei kategorisierte Berge, eingerahmt von weiteren Wellen, die zusätzliche Kräfte kosten werden. Danach führt die Strecke zurück auf Meereshöhe nach Estepona, wo der Schlussanstieg beginnt.
Mit Penas Blancas wartet im Finale ein echter Vuelta-Klassiker. In einem einzigen langen Anstieg geht es auf dramatische Weise von Meereshöhe bis auf 1274 Meter hinauf. Die Auffahrt ist 18,8 Kilometer lang und durchschnittlich 6,5 Prozent steil. Das sehr konstante Profil bietet ideale Voraussetzungen, um ernsthafte Abstände zwischen den Klassementfahrern zu erzeugen.
Profil Etappe 20: La Calahorra - Collado del Alguacil
La Calahorra - Collado del Aguacil, 187 Kilometer
Die Königsetappe ist zugleich der letzte Tag im Hochgebirge. Rund um Granada warten unzählige Berge auf das Peloton, allen voran die Sierra Nevada. Dabei führt die Strecke nicht hinauf zur Skistation, sondern über die steilen Straßen zwischen Granada und dem legendären Gebirgsmassiv.
Insgesamt stehen 4850 Höhenmeter auf dem Programm. Die Strecke wurde zuletzt aufgrund schlechter Straßenverhältnisse am Alto de Hazallanas angepasst. Gestartet wird in La Calahorra, wobei die ersten 80 Kilometer noch vergleichsweise moderat ausfallen.
Die folgenden 110 Kilometer sind dagegen brutal. Zunächst wartet der Alto de El Purche mit 8,2 Kilometern bei durchschnittlich 8,1 Prozent, wobei gegen Ende eine Abfahrt in den Anstieg eingebettet ist. Ein echtes Brett, das bereits häufig bei der Vuelta und der Vuelta a Andalucia befahren wurde. Diesmal steht der Anstieg gleich zweimal auf dem Programm, die jeweiligen Kuppen liegen 92 beziehungsweise 65 Kilometer vor dem Ziel.
Anschließend führt die Strecke über den ungleichmäßigen Anstieg nach Guejar Sierra. Statt an der klassischen Abzweigung zum Alto de Hazallanas weiterzufahren, geht es hinunter zum Rio Genil, den die Strecke an einer anderen Stelle überquert.
Die anschließende Auffahrt ähnelt in ihrem letzten Teil stark der ursprünglichen Streckenführung und endet am selben Punkt. Statt des Alto de Hazallanas wartet jedoch der Puerto del Duque: 7,4 Kilometer bei durchschnittlich 8,2 Prozent. Allein die ersten 2,3 Kilometer weisen im Schnitt 10 Prozent auf, hinzu kommen zahlreiche Kehren.
Spätestens hier könnte der Kampf um die Gesamtwertung vollständig explodieren. Die Kuppe wird 31 Kilometer vor dem Ziel erreicht, anschließend wartet eine sehr steile und technisch anspruchsvolle Abfahrt – eine weitere große Herausforderung an diesem ohnehin extrem schweren Tag.
Danach geht es erneut hinauf nach Guejar Sierra, ehe offiziell der Schlussanstieg der Etappe beginnt.
Der Collado del Alguacil ist furchteinflößend – erst recht am Ende eines solchen Tages. Auf 8,4 Kilometern steigt die Straße mit durchschnittlich 10 Prozent an. Damit wartet der wohl steilste Berg dieser Vuelta und ein gewaltiger Kraftakt zum Abschluss. Auf dieser unbarmherzigen Rampe gibt es kein Versteckspiel mehr – sie bildet den Abschluss des härtesten Renntages der Rundfahrt.
Profil Etappe 21: Granada - Granada (Alhambra)
Granada - Granada (Alhambra), 112 Kilometer
Nach dem Erfolg der Tour de France mit einem finalen Rundkurs samt Anstieg schlägt die Vuelta a España denselben Weg ein – allerdings mit einer anspruchsvolleren Schlussetappe.
Die Klassementfahrer dürfen sich am letzten Renntag also nicht zu früh in Sicherheit wiegen. Die Vuelta endet in Granada auf einem Rundkurs, der vier Auffahrten zur berühmten Alhambra unmittelbar außerhalb des Stadtzentrums beinhaltet.
Die Etappe ist kurz, verspricht im Finale jedoch ein äußerst explosives Rennen. Der Anstieg auf dem Rundkurs ist 2,1 Kilometer lang und durchschnittlich 6,6 Prozent steil. Seine Kuppe passiert das Peloton 40, 28, 18 und schließlich 8 Kilometer vor dem Ziel.
Dieser Effort kommt vor allem den Klassiker-Spezialisten entgegen, doch auch die Klassementfahrer bleiben im Spiel. Möglich ist sowohl der Sprint einer reduzierten Gruppe als auch ein erfolgreicher Vorstoß einer kleinen Gruppe, die den Etappensieg anschließend auf den Straßen Granadas unter sich ausmacht.
Siegerliste Vuelta a Espana
| Jahr | 1. | 2. | 3. |
| 2025 | Jonas Vingegaard | João Almeida | Tom Pidcock |
| 2024 | Primož Roglič | Ben O'Connor | Enric Mas |
| 2023 | Sepp Kuss | Jonas Vingegaard | Primož Roglič |
| 2022 | Remco Evenepoel | Enric Mas | Juan Ayuso |
| 2021 | Primož Roglič | Enric Mas | Jack Haig |
| 2020 | Primož Roglič | Richard Carapaz | Hugh Carthy |
| 2019 | Primož Roglič | Alejandro Valverde | Tadej Pogačar |
| 2018 | Simon Yates | Enric Mas | Miguel Ángel López |
| 2017 | Chris Froome | Vincenzo Nibali | Ilnur Zakarin |
| 2016 | Nairo Quintana | Chris Froome | Esteban Chaves |
| 2015 | Fabio Aru | Joaquim Rodríguez | Rafał Majka |
| 2014 | Alberto Contador | Chris Froome | Alejandro Valverde |
| 2013 | Chris Horner | Vincenzo Nibali | Alejandro Valverde |
| 2012 | Alberto Contador | Alejandro Valverde | Joaquim Rodríguez |
| 2011 | Chris Froome | Bradley Wiggins | Bauke Mollema |
| 2010 | Vincenzo Nibali | Peter Velits | Joaquim Rodríguez |
| 2009 | Alejandro Valverde | Samuel Sánchez | Cadel Evans |
| 2008 | Alberto Contador | Levi Leipheimer | Carlos Sastre |
| 2007 | Denis Menchov | Carlos Sastre | Samuel Sánchez |
| 2006 | Alexandr Vinokourov | Alejandro Valverde | Andrey Kashechkin |
| 2005 | Roberto Heras | Denis Menchov | Carlos Sastre |
| 2004 | Roberto Heras | Santiago Pérez | Francisco Mancebo |
| 2003 | Roberto Heras | Isidro Nozal | Alejandro Valverde |
| 2002 | Aitor González | Roberto Heras | Joseba Beloki |
| 2001 | Ángel Luis Casero | Óscar Sevilla | Levi Leipheimer |
| 2000 | Roberto Heras | Ángel Luis Casero | Pavel Tonkov |
| 1999 | Jan Ullrich | Igor González de Galdeano | Roberto Heras |
| 1998 | Abraham Olano | Fernando Escartín | José María Jiménez |
| 1997 | Alex Zülle | Fernando Escartín | Laurent Dufaux |
| 1996 | Alex Zülle | Laurent Dufaux | Tony Rominger |
| 1995 | Laurent Jalabert | Abraham Olano | Johan Bruyneel |
| 1994 | Tony Rominger | Mikel Zarrabeitia | Pedro Delgado |
| 1993 | Tony Rominger | Alex Zülle | Laudelino Cubino |
| 1992 | Tony Rominger | Jesús Montoya | Pedro Delgado |
| 1991 | Melchor Mauri | Miguel Induráin | Marino Lejarreta |
| 1990 | Marco Giovannetti | Pedro Delgado | Anselmo Fuerte |
| 1989 | Pedro Delgado | Fabio Enrique Parra | Óscar de Jesús Vargas |
| 1988 | Sean Kelly | Reimund Dietzen | Anselmo Fuerte |
| 1987 | Luis Alberto Herrera | Reimund Dietzen | Laurent Fignon |
| 1986 | Álvaro Pino | Robert Millar | Sean Kelly |
| 1985 | Pedro Delgado | Robert Millar | José Francisco Rodríguez |
| 1984 | Éric Caritoux | Alberto Fernández | Reimund Dietzen |
| 1983 | Bernard Hinault | Marino Lejarreta | Alberto Fernández |
| 1982 | Marino Lejarreta | Michel Pollentier | Sven-Åke Nilsson |
| 1981 | Giovanni Battaglin | Pedro Muñoz | Vicente Belda |
| 1980 | Faustino Rupérez | Pedro Torres | Claude Criquielion |
| 1979 | Joop Zoetemelk | Francisco Galdós | Michel Pollentier |
| 1978 | Bernard Hinault | José Pesarrodona | Jean-René Bernaudeau |
| 1977 | Freddy Maertens | Miguel María Lasa | Klaus-Peter Thaler |
| 1976 | José Pesarrodona | Luis Ocaña | José Nazábal |
| 1975 | Agustín Tamames | Domingo Perurena | Miguel María Lasa |
| 1974 | José Manuel Fuente | Joaquim Agostinho | Miguel María Lasa |
| 1973 | Eddy Merckx | Luis Ocaña | Bernard Thévenet |
| 1972 | José Manuel Fuente | Miguel María Lasa | Agustín Tamames |
| 1971 | Ferdinand Bracke | Wilfried David | Luis Ocaña |
| 1970 | Luis Ocaña | Agustín Tamames | Herman Van Springel |
| 1969 | Roger Pingeon | Luis Ocaña | Rini Wagtmans |
| 1968 | Felice Gimondi | José Pérez Francés | Eusebio Vélez |
| 1967 | Jan Janssen | Jean-Pierre Ducasse | Aurelio González |
| 1966 | Francisco Gabica | Eusebio Vélez | Carlos Echeverría |
| 1965 | Rolf Wolfshohl | Raymond Poulidor | Rik Van Looy |
| 1964 | Raymond Poulidor | Luis Otaño | José Pérez Francés |
| 1963 | Jacques Anquetil | José Martín Colmenarejo | Miguel Pacheco |
| 1962 | Rudi Altig | José Pérez Francés | Seamus Elliott |
| 1961 | Angelino Soler | François Mahé | José Pérez Francés |
| 1960 | Frans De Mulder | Armand Desmet | Miguel Pacheco |
| 1959 | Antonio Suárez | José Segú | Rik Van Looy |
| 1958 | Jean Stablinski | Pasquale Fornara | Fernando Manzaneque |
| 1957 | Jesús Loroño | Federico Bahamontes | Bernardo Ruiz |
| 1956 | Angelo Conterno | Jesús Loroño | Raymond Impanis |
| 1955 | Jean Dotto | Antonio Jiménez | Raphaël Géminiani |
| 1950 | Emilio Rodríguez | Manuel Rodríguez | José Serra |
| 1948 | Bernardo Ruiz | Emilio Rodríguez | Bernardo Capó |
| 1947 | Edward Van Dijck | Manuel Costa | Delio Rodríguez |
| 1946 | Dalmacio Langarica | Julián Berrendero | Jan Lambrichs |
| 1945 | Delio Rodríguez | Julián Berrendero | Juan Gimeno |
| 1942 | Julián Berrendero | Diego Cháfer | Francisco Antonio Andrés |
| 1941 | Julián Berrendero | Fermín Trueba | José Jabardo |
| 1936 | Gustaaf Deloor | Alfons Deloor | Antonio Bertola |
| 1935 | Gustaaf Deloor | Mariano Cañardo | Antoon Dignef |