„Es war eine unglaubliche erste Erfahrung“ – Isaac del Toro, als für UAE auf der Alpe d’Huez alles perfekt lief

Radsport
Freitag, 24 Juli 2026 um 20:50
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Der erste Tag an den Hängen von Alpe d’Huez war UAE Team Emirates - XRG wohlgesinnt. Obwohl das Emirati-Team intern mit einer Krankheit zu kämpfen hat, blieben die Kapitäne unbeeinträchtigt und festigten ihre Podiumsplätze.
Tadej Pogacar verteidigt seine Führung souverän nach dem heutigen Sieg. Das Polster des Gelben Trikots auf Remco Evenepoel wuchs zwei Tage vor Schluss auf über sieben Minuten.
Anders liegt die Lage bei Isaac Del Toro: Er muss wachsam bleiben, auch wenn sich seine Lücke zu Paul Seixas ebenfalls vergrößert hat. Der Mexikaner gewann in den letzten Kilometern nach Alpe d’Huez vier Sekunden und liegt aktuell mit 24 Sekunden Vorsprung auf Gesamtrang drei.
„Wir haben als Team unser Bestes gegeben. Es ist unglaublich, wie die Jungs die Situation weiterhin im Griff haben. Dank allen war es insgesamt ein guter Tag, und ich bin superhappy, Tadej [Pogacar] glänzen zu sehen“, sagte Del Toro im Anschluss.
Für den mexikanischen Meister war es die erste Auffahrt auf die ikonische Alpe d’Huez, flankiert von endlosen Zuschauerreihen. Auch wenn es stellenweise einschüchternd war, freut sich der 22-Jährige bereits darauf, morgen wieder in dieses Menschenmeer einzutauchen.
„Es war eine unglaubliche erste Erfahrung [auf der Alpe d’Huez]. Morgen steht noch eine große Schlacht an. Es bleiben zwei Tage in der Tour, also schauen wir, wie es ausgeht. Ich erwarte morgen mehr oder weniger dasselbe wie heute. Vielleicht ein bisschen mehr Chaos… Der Start könnte etwas kniffliger werden, aber am Ende sollte es ähnlich sein.“
Isaac Del Toro gratuliert Tadej Pogacar im Ziel der 19. Etappe
Isaac del Toro congratulates Tadej Pogacar at the finish of stage 19
Die vorletzte Etappe der Tour de France 2026 trägt zu Recht das Etikett „Königsetappe“ dieser Ausgabe. Über 170 Kilometer passieren die Fahrer drei Anstiege der Hors Catégorie – Col de la Croix de Fer, Col du Galibier und Col de Sarenne – bevor es erneut hinauf ins Ziel auf Alpe d’Huez geht. Mit 5.700 Höhenmetern bietet sich die letzte Chance, das Gesamtklassement noch einmal kräftig durcheinanderzuwirbeln.
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