„Er kennt mich sehr gut“ – Vingegaard gesteht Enttäuschung nach Wechsel seines langjährigen Trainers zu Red Bull - BORA -Hansgrohe

Radsport
Freitag, 15 Mai 2026 um 14:00
Jonas Vingegaard
Jonas Vingegaard meint, „die Zeit wird zeigen“, wie sich der Wechsel seines früheren Trainers zum Rivalen Red Bull - BORA - Hansgrohe auf das Team auswirkt. Vingegaards Team Visma | Lease a Bike hatte Anfang dieses Jahres bestätigt, dass Tim Heemskerk den Rennstall verlassen hat, nachdem er mit dem Dänen eine erfolgreiche Partnerschaft aufgebaut hatte.
Die beiden arbeiteten mehrere Jahre zusammen, innerhalb von Heemskerks acht Jahren im Team, eng begleitet von Vingegaards Entwicklung vom vielversprechenden Kletterer zum Grand-Tour-Spitzenfahrer – mit Siegen bei der Tour de France 2022 und 2023 sowie der Vuelta a España 2025.
Heemskerks Abschied bedeutete einen Einschnitt für das niederländische Team, das damals bestätigte, dass Head of Performance Mathieu Heijboer Vingegaards Trainingssteuerung übernommen hat. Der Wechsel scheint zu fruchten: Der Däne holte klare Gesamtwertungs-Siege bei Paris–Nizza und der Katalonien-Rundfahrt.

Vingegaard räumt ein: Ex-Trainer kennt ihn „wirklich gut“

Vingegaard gab zu, enttäuscht über den Verlust seines früheren Trainers zu sein, sagte er Feltet nach der 6. Etappe des Giro d’Italia: „Natürlich kennt er mich wirklich gut. Ich habe viele Jahre mit Tim gearbeitet und halte ihn für einen fantastischen Trainer. Daher finde ich es schade, dass wir ihn verloren haben.“
Der Däne – aktuell Topfavorit auf den Giro-Sieg – betonte jedoch, dass er Heemskerk beim Rivalenteam nur das Beste wünsche.
„Ich freue mich auch für Tim“, ergänzte er. „Wie ich schon gesagt habe, war er für mich mehr als nur ein Trainer. Er war auch ein Freund, und ich wünsche Tim alles Gute.“
Unterdessen mehren sich Spekulationen, Red Bull - BORA - Hansgrohe könnte sich mit Insiderwissen über Vingegaard einen Vorteil verschaffen, der ihren Kapitänen Florian Lipowitz und Remco Evenepoel bei der diesjährigen Tour de France helfen könnte.
Der 29-Jährige blieb bei diesem Thema zurückhaltend: „Ja, das kann gut sein. Ich kann es nicht sagen. Die Zeit wird es zeigen.“
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