Team Visma | Lease a Bike hat entschlossen gehandelt, um eines der aufstrebendsten britischen Talente zu binden, und einen neuen langfristigen Vertrag für Matthew Brennan bestätigt, der den Briten mindestens bis Ende 2029 beim niederländischen WorldTeam hält.
Es ist bereits die dritte Verlängerung in gut zwei Jahren – ein deutliches Signal, wie hoch das Team seinen Entwicklungspfad nach einer Durchbruchssaison im WorldTour-Peloton einschätzt.
Mit erst 20 Jahren hat Brennan die Erwartungen bei Visma bereits verschoben. Der Brite gewann in der Saison 2025 zwölf Profirennen und beendete das Jahr mit insgesamt vierzehn Siegen – eine Bilanz, die erklärt, warum das Team jede Ungewissheit über seine Zukunft ausräumen wollte.
Vom Entwicklungsjuwel zur WorldTour-Konstante
Brennan stieg Anfang 2025 in das WorldTeam von Team Visma | Lease a Bike auf, nachdem er nur eine Saison im Development-Team verbracht hatte. Der Übergang verlief nahtlos. Er eröffnete sein Jahr mit zwei Siegen in seinen ersten beiden Rennen, gewann eine Etappe beim Giro NextGen und stand beim Circuit de Wallonie auf dem Podium, bevor er im Verlauf der Saison weiter die Stufe nach oben kletterte.
Bei Visma räumt man ein, dass sein Rennprogramm mehrfach angepasst wurde, weil sein Niveau nicht zu übersehen war. Brennan holte Erfolge mit dem Development-Team bei der Tour des 100 Communes und dem GP de la Ville de Lillers, bevor er auf .Pro-Niveau im GP de Denain und auf WorldTour-Ebene bei der Volta a Catalunya siegte. Am Ende stand eine Saison, die die ursprünglichen Prognosen deutlich übertraf.
„Matthew hat uns in dieser Saison wirklich positiv überrascht“, sagte Head of Racing Grischa Niermann. „Natürlich kannten wir ihn bereits gut, weil er aus unseren eigenen Reihen kommt. Als Team haben wir uns ständig an sein Niveau angepasst und ihm Rennen und Aufgaben gegeben, die genau zu ihm passten.“
Niermann betonte, dass der lange Vertrag Entwicklung statt sofortigem Starstatus bedeutet. „Er hat in dieser Saison große Schritte gemacht, aber es gibt noch viel zu lernen. Wir sehen die Zusammenarbeit mit ihm als langfristiges Projekt, und deshalb sind wir so froh, dass er das genauso sieht. In den kommenden Jahren wollen wir ihm helfen, den Schritt zur absoluten Spitze im Radsport zu machen. Er darf uns gerne weiter überraschen.“
Matthew Brennan gilt weithin als Zukunft des britischen Radsports
Vertrauen, Stabilität und Zeit zum Wachsen
Brennans eigene Worte spiegeln diesen abgewogenen Ansatz wider. Statt konkrete Ziele oder Zahlenvorgaben zu formulieren, hob er Umfeld und Vertrauen als Hauptgründe hervor, seine Zukunft so früh zu binden.
„Das Umfeld in diesem Team ist so einzigartig: Es ist mit der Verdienst des Teams, dass ich mich schon so stark entwickeln konnte“, sagte Brennan. „Alle können mir helfen, ein besserer Fahrer zu werden – sowohl das Personal als auch die anderen Fahrer. Und darüber hinaus spüre ich hier das Vertrauen, das ich brauche. Ich bin hier glücklich und sehr dankbar für die Chance, die nächsten Schritte in meiner Karriere über einen so langen Zeitraum und ohne Druck zu gehen.“
Für Visma fügt sich die Verlängerung nahtlos in ein bekanntes Muster. Das Team investiert regelmäßig früh und substantiell in Fahrer, an die es glaubt, und setzt auf Kontinuität und schrittweise Entwicklung statt kurzfristiger Schlagzeilen. Für Brennan bedeutet der Deal etwas ebenso Wertvolles: Zeit.
Nach einer Saison 2025, die Erwartungen auf allen Ebenen übertraf, ist die Botschaft von Fahrer und Team eindeutig. Die Ergebnisse kamen schnell, doch der Plan bleibt geduldig, kontrolliert und klar auf die lange Frist ausgerichtet.
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Radsportaktuell.de und berichtet über den professionellen Radsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Liveblogs zu wichtigen Renntagen und Etappen, bei denen er das Geschehen in Echtzeit begleitet und Ergebnisse sowie taktische Entwicklungen fortlaufend einordnet. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um Teams, Fahrer und den Rennkalender.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattformen vernetzt, darunter Nicolas Gayer und Oliver Ried. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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