Team Visma | Lease a Bike erlebte am Montag bei der
Tour de France keinen guten Tag. Jonas Vingegaard verlor nicht nur das Gelbe Trikot, auch der wichtige Helfer
Bruno Armirail stürzte in der 3. Etappe und wurde aus dem Finale genommen.
Der französische Rouleur, entscheidend für Vingegaard und die
Gesamtklassement-Ambitionen des niederländischen Teams bei der Grande Boucle, kam in einer Kurve zu Fall, als das Peloton mit hohem Tempo durch eine der vielen Ortschaften jagte. Er stieg jedoch kurz darauf wieder aufs Rad und beendete die Etappe.
Auf
Instagram reagierte Armirail zynisch auf den Sturz und schien dabei einen Fahrer zu kritisieren, der sich aggressiv in seine Fahrlinie gedrängt habe.
Er postete einen Clip von der Strecke, der offenbar zeigt, wie er auf der Innenseite einer Kurve überholt wird und daraufhin stürzt. Durch den Sturz wurden mehrere Fahrer mit zu Boden gerissen, darunter Thymen Arensman.
Er schrieb: „Wenn eigentlich kein Platz zum Überholen ist, aber der Typ dir einen ordentlichen Rempler gibt, um sich selbst Raum zu verschaffen und durchzuschlüpfen… 👍👌 Danke!“
Kein Update zu Armirail, während Pogacar Gelb übernimmt
Das niederländische Team hat vor der 4. Etappe am Dienstag keine Aktualisierung zu seinem Zustand geliefert und auch keine Bedenken geäußert.
Derweil sprintete weiter vorn Tadej Pogacar zum Sieg vor Vingegaard. Obwohl Zweiter und mit ein paar verlorenen Sekunden auf den Slowenen, sieht Teamkollege Sepp Kuss darin aus einem Grund keinen großen Rückschlag für die Mannschaft.
Gegenüber TV 2 Sport nach der Etappe sagte Kuss, Vingegaards Ergebnis müsse im Kontext des Finales bewertet werden. „Es ist nicht so schlimm“, sagte Kuss. „Zweiter auf der Etappe ist schon ziemlich gut, denn Pogacar ist auf so einem Ziel fast nicht zu schlagen.“