Fรผr
Remco Evenepoel hรคtte die
Tour de France 2024 nicht viel besser laufen kรถnnen. Obwohl viele drei Wochen lang an seinen Fรคhigkeiten in einem so starken Feld gezweifelt hatten, schaffte es der Belgier am Ende auf das Podium, wenn auch mit etwas Abstand zu Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar.
"Pogacar hat die gesamte Konkurrenz einfach weggeblasen, einschlieรlich
Remco Evenepoel und Jonas Vingegaard. Er scheint mit einer zusรคtzlichen Schicht herumzufahren", analysiert Ex-Profi
Serge Pauwels in seinen Betrachtungen nach der Grand Tour fรผr
Sporza. "Er hat offensichtlich das richtige Rezept mit seinem neuen Trainer gefunden. Wenn er das weiter so machen kann, fรผrchte ich, dass fรผr die Konkurrenz wenig รผbrig bleibt."
Auf die Frage, ob ein Podiumsplatz bei der
Tour de France in dieser Gesellschaft einen hรถheren Stellenwert fรผr Evenepoel hat als sein Gesamtsieg bei der Vuelta a Espana 2022, antwortet Pauwels: "Das ist die Tour, das Hรถchste, was man erreichen kann, also ja", antwortet der ehemalige Fahrer des Sky-Teams: "Er wurde mit groรen Augen beobachtet und hat letztendlich das getan, was alle von ihm erwartet haben. Kein einziger Tag des Scheiterns, ein grandioses Zeitfahren, ein Etappensieg und das Weiรe Trikot: Das ist unglaublich beeindruckend."
Das heiรt aber nicht, dass Evenepoel zufrieden sein kann. Wenn der
Soudal - Quick-Step-Fahrer die lange Wartezeit auf einen belgischen Maillot-Jaune-Sieger beenden will, muss er sich im kommenden Jahr noch stark verbessern, wie Pauwels anmerkt:
"Die Mannschaft muss sich รผberlegen, wie sie Remco verbessern kann, ohne seine anderen Qualitรคten zu vernachlรคssigen", so Pauwels. "Sie sollten nicht unbedingt an seiner Explosivitรคt arbeiten, wenn dort nicht die grรถรte Gewinnspanne liegt. Alles muss sorgfรคltig abgewogen werden."