„Das hat mich am Ende gebrochen, ich war völlig durchgefroren ...“ – Primoz Roglic gesteht Enttäuschung nach Einbruch bei der Baskenland-Rundfahrt, gibt sich aber noch nicht geschlagen

Radsport
Montag, 13 April 2026 um 20:00
Primoz Roglic
Primoz Roglic hat offen eingeräumt, er sei von den Anforderungen der Baskenland-Rundfahrt 2026 „gebrochen“ worden, nachdem ein später Einbruch ihn aus der Gesamtwertung warf und auf Gesamtrang 16 zurückwarf.
Der Kapitän von Red Bull - BORA - hansgrohe war in der ersten Rennhälfte klar im Geschäft, fuhr in der Spitzengruppe und blieb in Schlagdistanz zum Podium.
Doch zwei schwierige Schlussetappen, gekrönt von einem chaotischen, verregneten Finale, ließen seinen Angriff komplett zerfallen.
Auf Instagram nach dem Rennen machte Roglic keinen Hehl daraus, wie seine Woche endete. „Harte Woche bei der Baskenland-Rundfahrt, die mich am Ende gebrochen hat, ich bin erfroren…“, schrieb er.

„Enttäuscht, aber noch keine weiße Fahne“

Die schonungslose Einschätzung spiegelt ein Rennen wider, das plötzlich gegen ihn kippte. Nach Zeitverlusten auf der entscheidenden 5. Etappe rund um Eibar ging Roglic zwar noch in Reichweite des Podiums in den Schlusstag. Doch unter Druck und bei schwierigen Bedingungen konnte er die Schäden nicht begrenzen und rutschte dramatisch im Klassement ab.
Das Ergebnis stand in krassem Kontrast zu seiner Position zu Wochenbeginn und machte aus einer bis dahin kontrollierten Gesamtfahrt einen deutlichen Rückschlag.
Dennoch stellte Roglic klar, dass die Enttäuschung seine Perspektive nicht verändert. „Enttäuscht, aber noch keine weiße Fahne.“
Primoz Roglic bei der Baskenland-Rundfahrt 2026
Primoz Roglic bei der Baskenland-Rundfahrt 2026

„Wir kämpfen weiter“

Auch wenn das Resultat Fragen zu seiner Form und seinem Verlauf aufwirft, klang Roglics Botschaft eher kämpferisch als frustriert. „Wir kämpfen weiter.“
Zugleich nahm er sich Zeit, die Unterstützung im Umfeld zu würdigen, obwohl Ergebnisse zuletzt schwerer fallen. „Auch an meine Fans: Ich danke euch und liebe euch alle. Ich weiß, es ist nicht einfach.“
Es ist eine kurze Botschaft, aber eine mit Gewicht. Roglic versucht nicht, das Ergebnis schönzureden oder Verantwortung abzuwälzen. Er nimmt es an und blickt nach vorn.
Roglics Baskenland-Rundfahrt wurde letztlich ein Rennen mit zwei Gesichtern: frühe Mitfavoritenrolle, später Einbruch. Seine Worte bestätigen, dass die Schlussetappen ihn nicht nur Zeit kosteten, sondern an die Grenze brachten. Die Reaktion darauf wird nun bestimmen, was folgt.
Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Loading