„Ich bin noch nicht so weit zu sagen, dass ich der Beste bin oder unter den besten Drei“ – Paul Seixas feiert Durchbruchssieg bei der Baskenland-Rundfahrt

Radsport
Samstag, 11 April 2026 um 21:15
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Paul Seixas hat bei der Baskenland-Rundfahrt eine Vorstellung abgeliefert, die bleiben wird. Er gewann drei der sechs Etappen, führte das Rennen vom Start bis ins Ziel und war an jedem Tag der stärkste Fahrer in einem Rennen, das den Kletterern auf den Leib geschneidert ist.
Da an drei Tagen Ausreißer gewannen, boten sich dem Franzosen nur drei echte Chancen – und er nutzte sie alle. Es war ein beeindruckendes Paket aus Power, Konstanz und Abfahrtskünsten, wie man sie in dieser Ausprägung von ihm bislang nicht gesehen hatte.
„Es ist unglaublich, vor allem heute fühlte ich mich wieder großartig. Mein Team hat einen fantastischen Job gemacht, mich perfekt zu positionieren, bis ich attackiert habe und der Schlagabtausch begann“, sagte der Franzose nach Etappe 6, in der er den Gesamtsieg endgültig fixierte.
Es war ein komplizierter Tag, an dem Decathlon keinen Fahrer in die große Ausreißergruppe brachte, die die Gesamtwertung auf den Kopf stellte, und Seixas selbst dann früh isoliert war, als das Rennen weit vor dem Ziel explodierte.

Seixas bleibt vorsichtig bei der Einordnung im Profipeloton

Er versuchte alleine zur großen Spitzengruppe vorzuspringen, doch die Lücke ließ sich nicht schließen. Selbst nach dem kräfteraubenden Solo im Wind konnte er sich jedoch leisten, auf die Gruppe seiner Rivalen zu warten und ihnen bis ins Ziel nach Bergara zu folgen.
Der Regen machte den Tag zur echten Schlussprüfung für sein Führungstrikot, das allen Widrigkeiten standhielt. „Es war für alle ein sehr harter Tag. Ich bin glücklich, die Gesamtwertung und drei Etappen mitzunehmen, das ist wirklich großartig.“
Nach dieser Woche dürften die Vergleiche mit Fahrern wie Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard weiter zunehmen, und die Geschichte, die diesen Sommer prägen kann, nimmt weiter Konturen an.
„Ich weiß natürlich, dass ich mit den Besten der Welt konkurrieren kann. Andererseits waren ein paar Fahrer nicht dabei, sind gestürzt oder nicht in Form gewesen“, räumt er ein. „Also bin ich nicht an dem Punkt zu sagen, dass ich der Beste oder in den Top Drei bin. Auf jeden Fall weiß ich, dass ich mit ihnen Rennen fahren und mit Ambitionen auftreten kann. Das ist das Entscheidende.“
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