Der junge Mexikaner
Isaac del Toro verpasst den anstehenden Ardennen-Block nach seinem Sturz und Ausstieg bei der
Baskenland-Rundfahrt. Während Tadej Pogacar auf einen weiteren Sieg bei Lüttich–Bastogne–Lüttich jagt, muss er ohne die Unterstützung des Mexikaners auskommen, der wie mehrere Teamkollegen derzeit nicht im Renneinsatz steht.
Die Entscheidung stellt seine Genesung nach dem Vorfall im Baskenland in den Vordergrund und vermeidet Risiken in einer der anspruchsvollsten Wochen des Kalenders. So lässt Del Toro drei zentrale Frühjahrs-Termine aus, bei denen er ursprünglich weitere Erfahrung auf Top-Niveau sammeln sollte – nicht nur als Helfer für Pogacar, sondern auch mit der Chance auf ein eigenes Ergebnis.
Del Toro galt zum Start der Baskenland-Rundfahrt als Topfavorit, nachdem er im Frühjahr bereits die UAE Tour und Tirreno–Adriatico gewonnen hatte. In den ersten beiden Etappen erreichte er jedoch nicht das erwartete Niveau. Er wollte das Rennen fortsetzen, das schließlich von Paul Seixas gewonnen wurde,
doch ein früher Sturz auf Etappe 3 warf ihn mit einer Beinverletzung aus dem Rennen.
Del Toro gab die Baskenland-Rundfahrt 2026 nach einem Sturz auf
Ardennen wichtig im Hinblick auf die kommende Tour de France
Ziel dieser Kalenderanpassung ist es, die Tour de France in Topform zu erreichen, wo er als hochwertiger Edelhelfer von Tadej Pogacar eine Schlüsselrolle spielen soll. Das Team will den Mexikaner bestmöglich in die große Sommerrundfahrt schicken, innerhalb einer Struktur, die um den Slowenen gebaut ist.
Zudem präsentierte sich Del Toro zu Saisonbeginn herausragend, mit Siegen bei der UAE Tour und Tirreno–Adriatico sowie einem Podium bei Strade Bianche. Dieses Niveau untermauert die Entscheidung des Teams, ihn jetzt zu schützen und seine Entwicklung gezielt auf die großen Saisonziele auszurichten.
Mit dieser Planänderung richtet sich sein nächstes sportliches Ziel auf die Tour Auvergne Rhône-Alpes im Juni. Die französische Rundfahrt bietet die Chance, nach vollständiger Überwindung der Sturzfolgen wieder Rennrhythmus aufzubauen. Dort wird er als Teamkapitän antreten, während Pogacar die Tour de Suisse bestreitet.