Vom 04. bis 08.02. wird die
Volta a la Comunitat Valenciana zur Bühne für das Movistar-Debüt von
Cian Uijtdebroeks. Das Valenciana-Rennen ist der erste große Test für eine Gruppe, die Erfahrung und Jugend verbindet, mit klaren Rollen in Bergen und auf der Ebene.
Analyse zu Movistars Plan für Valencia mit Uijtdebroeks und Teamstützen
In den Bergen agieren
Pablo Castrillo, Raúl García Pierna und
Iván Romeo als Luxushelfer und zweite GC-Optionen, geben dem Team Halt im härtesten Terrain und kontrollieren das Tempo auf fordernden Schlussanstiegen.
Auf flachen Etappen sind Michel Hessmann und Nelson Oliveira die Schlüsselkräfte, um die Position zu schützen, die Nachführarbeit zu organisieren und die Mannschaft an Rouleur-Tagen vorne zu halten. Das Aufgebot komplettiert Daniele Forlin, der nach dem Schritt aus dem Development-Team sein Erstmannschafts-Debüt gibt und seiner Entwicklung wertvolle Substanz hinzufügt.
Das Rennen ist stark besetzt, angeführt von Remco Evenepoel und João Almeida, die in den Bergen um den Sieg kämpfen dürften; parallel eröffnen Mads Pedersen und Biniam Girmay ihre Saison hier und prägen die Sprintduelle.
Movistar für die Volta a Comunitat Valenciana 2026: Cian UijtdebroeksIván RomeoPablo CastrilloRaúl García Pierna
Michel Hessmann
Nelson Oliveira
Daniele Forlin
Siegerliste
| Jahr | Sieger | Zweiter | Dritter |
| 2025 | COL Santiago Buitrago | POR João Almeida | ESP Pello Bilbao |
| 2024 | USA Brandon McNulty | COL Santiago Buitrago | NEUTRAL Aleksandr Vlasov |
| 2023 | POR Rui Alberto Costa | ITA Giulio Ciccone | GBR Tao Geoghegan Hart |
| 2022 | RUS Aleksandr Vlasov | BEL Remco Evenepoel | ESP Carlos Rodríguez |
| 2021 | SUI Stefan Küng | POR Nélson Filippe Oliveira | ESP Enric Mas |
| 2020 | SLO Tadej Pogacar | AUS Jack Haig | GBR Tao Geoghegan Hart |
| 2019 | ESP Ion Izagirre | ESP Alejandro Valverde | ESP Pello Bilbao |
| 2018 | ESP Alejandro Valverde | ESP Luis León Sánchez | DEN Jakob Fuglsang |
| 2017 | COL Nairo Quintana | BEL Ben Hermans | ITA Manuel Senni |
| 2016 | NED Wout Poels | ESP Luis León Sánchez | ESP Beñat Intxausti |
Neue Waffe für Movistar
Zwar fehlt er in dieser Woche in Valencia, doch im Januar hat sich Diego Pescador im Team aufgedrängt. Er startete die Saison stark und mit einigen Durchbruchleistungen. Bei der Classica Camp de Morvedre, dem europäischen Auftakt, wurde er Zweiter; beim Trofeo Andratx belegte er Rang neun und war Teil von Remco Evenepoels siegbringender Attacke.
„Es ist immer ein wenig belastend, nach so langer Durststrecke die Hoffnungen so vieler Kolumbianer zu tragen“, sagte er
Marca während der Challenge Mallorca. „Das ist nicht wenig Druck.“ Der 21-Jährige unterschrieb vergangenes Jahr bei Movistar und fuhr einen ungewöhnlichen Kalender mit Rennen in Australien, europäischen Eintages- und Rundfahrten sowie Klassikern wie Paris–Roubaix und Eschborn–Frankfurt. Die Rennhärte zahlt sich aus: Der Kolumbianer setzt seine Wattzahlen gezielter ein und holt starke Resultate.
Pescador sieht die aktuelle Phase eher als Übergang denn als Strukturproblem. Er versteckt sich nicht, sondern nimmt die Herausforderung als natürlichen Teil des Prozesses an. „Ich denke, das ist eine Bodenwelle wie jede andere, und ich freue mich, zu jener ersten Gruppe zu gehören, die Kolumbien dahin zurückbringt, wo es vor ein paar Jahren im Spitzenradsport war“, erklärte er.
Seine Sicht deckt sich mit der von Movistar. Das Team hat seine Roadmap angepasst, nachdem es jahrelang um etablierte Leader wie Alejandro Valverde und Nairo Quintana gebaut war. Nun liegt der Fokus auf behutsamer Entwicklung junger Fahrer, interner Geschlossenheit und einem dosierten Ansatz. „Das Team ist unglaublich motiviert; vor allem geht es darum, ruhig zu bleiben“, betonte der Kolumbianer.