Die Weltmeisterschaften von Hulst sind abgehakt, und heute stand das erste Nach-WM-Cross auf dem Programm. Ohne die großen Stars wie Mathieu van der Poel und Lucinda Brand rückten andere Fahrerinnen und Fahrer in den Fokus. Das öffnete die Rennen und brachte mit
Marie Schreiber und Nils Vandeputte die Sieger beim Parkcross Maldegem hervor.
Parkcross Maldegem mit Doppelsieg Schreiber und Vandeputte
Das Frauenfeld war ohne Lucinda Brand, Ceylin del Carmen Alvarado und Puck Pieterse – das komplette WM-Podium – eher schmal besetzt. Ein Tag für Puristinnen:
Marie Schreiber nutzte die Bühne und holte ihren ersten Saisonsieg außerhalb der nationalen Meisterschaften. Sie setzte sich mit kleinem Vorsprung vor Inge van der Heijden und Amandine Fouquenet durch, in einem Rennen, das zu keiner der drei Serien zählt.
Im Männerrennen waren einige bekannte Namen am Start, allerdings
nicht Mathieu van der Poel, der seine Cross-Saison am Sonntag beendet hat und bereits zu einem Ski-Trip nach Italien aufgebrochen ist. Sein Teamkollege Nils Vandeputte übernahm jedoch die Verantwortung und erwies sich in einem sehr taktischen, schnellen Rennen als stärkster Mann. Bemerkenswert eng: Die gesamte Top 10 lag innerhalb von 31 Sekunden.
Vandeputte ist bekannt dafür, den ganzen Winter durchzufahren, doch es war erst sein dritter Sieg der „regulären“ Cross-Saison – nach Kortrijk und Gullegem. Der Führende der Superprestige-Gesamtwertung und Dritte im Weltcup sowie (aktuell) in der X2O Badkamers sicherte sich hier einen aussagekräftigen Erfolg vor Joran Wyseure und Felipe Orts.