Streckenprofil und Route Mailand–Turin 2026

Radsport
durch Nic Gayer
Samstag, 14 März 2026 um 12:00
Profile MilanoTorino2026
Am 18.03. steht mit Milano - Torino ein traditionsreiches Rennen auf dem Programm, das sich weiterhin an seinen neuen Platz im Kalender gewöhnt. Die italienische Klassik gilt seit jeher als Terrain für starke Kletterer - und auch in diesem Jahr dürfte sich das Rennen wieder am Berg entscheiden. Wir werfen einen Blick auf das Profil des Rennens.
Die Premiere fand bereits 1876 statt, womit Milano - Torino zu den ältesten Radsportveranstaltungen der Welt gehört. Paolo Magretti gewann damals die erste Ausgabe. In den folgenden Jahrzehnten kam es mehrfach zu längeren Unterbrechungen, doch seit 1913 findet das Rennen nahezu jedes Jahr statt. Während das Finale gelegentlich im Zentrum von Torino endet, führt die Strecke meist über den historischen Superga-Berg jenseits des Po. Deshalb haben zahlreiche Kletterer und Klassiker-Spezialisten ihren Namen in die Siegerliste eingetragen. Roger De Vlaeminck und Laurent Jalabert prägten vor allem das 20. Jahrhundert.
Auch im aktuellen Jahrhundert setzten sich zahlreiche große Namen durch. Zu den Gewinnern zählen unter anderem Alberto Contador, Diego Ulissi, Miguel Angel Lopez, Thibaut Pinot, Primoz Roglic - ebenso Mark Cavendish. Zuletzt triumphierte Isaac Del Toro, der 2025 am Gipfel des Superga den Sieg feierte.

Streckenprofil: Rho – Torino (Superga)

Rho – Torino (Superga), 174 Kilometer
Rho – Torino (Superga), 174 Kilometer
Der Rennverlauf teilt sich klar in zwei Abschnitte. Zunächst absolvieren die Fahrer rund 150 flache Kilometer, auf denen das Feld meist kontrolliert fährt und Energie spart. Anschließend beginnt der entscheidende Teil des Rennens mit dem Anstieg zur Basilica di Superga - 4,3 Kilometer lang bei durchschnittlich 9 % Steigung.
Die erste Passage endet etwa 20 Kilometer vor dem Ziel. Nach der Abfahrt zurück in die Stadt folgt sofort der zweite Anstieg zum Superga - diesmal mit zusätzlichen letzten 600 Metern, die bis zur Ziellinie steil ansteigen. Ein Eintagesrennen für Kletterer, eine im Radsportkalender seltene Konstellation.
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