„Wenn Tadej oder Remco fährt …“ – Selbst ein Christian Scaroni in Bestform sieht keine Chance, den Besten des Pelotons zu folgen

Radsport
Samstag, 31 Januar 2026 um 16:30
Collage_RemcoEvenepoelChristianScaroni
Christian Scaroni fuhr beim gestrigen Trofeo Serra de Tramuntana der Challenge Mallorca aufs Podium und reihte sich neben António Morgado und Remco Evenepoel ein. Der Italiener startet einmal mehr in Topform in die Saison, doch als der Belgier am Coll de Sóller attackierte, unternahm er nicht einmal den Versuch, zu folgen.
Der Belgier eröffnete seine Saison mit Red Bull - BORA - hansgrohe beim Trofeo Ses Salines und führte das Team im Mannschaftszeitfahren zum Erfolg. Der Serra de Tramuntana war jedoch der erste echte Formtest für Evenepoel – und den bestand er mit Bravour.
Schätzungen zufolge fuhr er am Coll de Sóller über 7 W/kg für 16 Minuten. Nur António Morgado konnte diesen Antritt kurzzeitig mitgehen. Anschließend absolvierte Evenepoel die Flachpassagen allein, baute den Vorsprung stetig aus und fuhr einen dominanten, ungefährdeten Solosieg ein.

Zweiter war das Maximum

Morgado und Scaroni, zwei der besten Puncheure der Welt, präsentierten starke Beine – wie schon 2025. Mehr als Platz zwei war an diesem Tag jedoch nicht drin. Scaroni versuchte nicht einmal, Evenepoel zu folgen, als dieser über 50 Kilometer vor dem Ziel die entscheidende Attacke setzte.
„Das ist das neue Radsport-Zeitalter. Wenn Tadej oder Remco am Start stehen, weißt du nie, wann sie angreifen“, sagte Scaroni im Ziel und hob damit auch den taktischen Aspekt des „großen Duos“ der bergigen Eintagesrennen hervor. Das klare Leistungsplus und die Solostärke machen jeden Moment im Rennen potenziell rennentscheidend.
„Als er ging, war ich etwas zu weit hinten. Er war zu stark. Am Schlussanstieg lief es endlich, und ich bin auf Platz zwei gefahren: Das Podium war das Maximum“, räumt er ein.
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