Am 06.02. steht im Nahen Osten das erste Eintagesrennen der Saison an – zugleich das einzige auf Top-Niveau. Einen Tag vor der Tour of Oman bestreiten die Fahrer die
Muscat Classic, ein hügeliges Rennen, das traditionell vor dem Hauptprogramm für zusätzliche Action sorgt. Wir blicken voraus.
Die
Muscat Classic wurde 2023 ins Leben gerufen, um den nach Oman reisenden Profis mehr Renntage und zusätzliche UCI-Punkte zu bieten. Das Eintagesrennen nutzt meist Anstiege aus der Rundfahrt und kommt sowohl Sprintern als auch Puncheuren entgegen.
Die Premiere gewann Jenthe Biermans, 2024 siegte Finn Fisher-Black und im vergangenen Jahr setzte sich Tudor-Profi Rick Pluimers im Sprint einer reduzierten Gruppe durch, die die Kletterpassagen des Tages überstanden hatte.
Profil: Al Mouj Muscat - Al Bustan
Das Rennen ist weit offen. Es gibt anspruchsvolle Anstiege, doch sie sind für reine Kletterer nicht lang genug. Puncheure könnten im Vorteil sein, wenngleich historisch vor dem letzten, ansteigenden Sprint häufig Gruppen zurückkehren. Die Dichte an explosiven Klassikerspezialisten ist hoch: Fahrer wie
Mauro Schmid,
Christian Scaroni, Mikkel Honoré, Roger Adrià und weitere fühlen sich auf kurzen Rampen besonders wohl.
Auch reine Kletterer können je nach Rennlage den Unterschied machen – etwa Adam Yates oder Sepp Kuss, auch wenn ihnen die Explosivität fehlt. Andere wie Luke Plapp und Alberto Bettiol sind brandgefährlich, wenn sie vor dem Ziel eine Lücke reißen. Fahrer wie Bryan Coquard und Vincenzo Albanese werden sich hingegen verstecken und auf einen Sprint hoffen, der das Rennen entscheiden könnte.
Prognose Muscat Classic 2026
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Mauro Schmid,
Christian Scaroni** Mikkel Honoré, Roger Adrià, Diego Ulissi, Luke Plapp
* Adam Yates, Valentin Paret-Peintre, William Lecerf Junior, Bart Lemmen, Quentin Pacher, Diego Pescador, Alberto Bettiol, Vincenzo Albanese, Paul Double, Bryan Coquard
Wie: Sprint einer kleinen Gruppe.