Stefan Küng und seine Frau Céline erlebten 2024 eine der schlimmsten Situationen, die Eltern widerfahren können, als Céline im August eine Fehlgeburt hatte.
In der SRF-Sendung Kehrseite – abseits des Erfolgs blickte das Paar auf das persönliche Drama zurück, das seine Familie tief geprägt hat.
Ein schwieriger Weg der Heilung
„Schon am Gesichtsausdruck der Gynäkologin war klar, dass etwas nicht stimmt“, erinnerte sich Stefan Küng in
von Blick zitierten Aussagen. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden bereits Eltern von Noé, geboren 2022. Die zweite Schwangerschaft endete jedoch in einer Fehlgeburt.
Die niederschmetternde Nachricht kam bei einer vermeintlichen Routineuntersuchung. „In der 17. oder 18. Woche“, wie sich Céline Küng erinnert, konnte die Gynäkologin kein Fruchtwasser feststellen. Das Paar wurde umgehend ins Spital überwiesen. Dort, so Stefan Küng, „wurde uns der Boden unter den Füssen weggezogen“.
Statt wie üblich mit einem routinemässigen Update eine komplikationslose Schwangerschaft zu verlassen, blieben Schock und emotionale Leere. Die Ärzte empfahlen eine Geburt, um das Risiko langfristiger Traumata zu verringern.
Küng fährt ab der Saison 2026 für Tudor
„Die Geburt ist wichtig für die Verarbeitung“, erklärte Céline Küng. Dennoch sei die Situation kaum auszuhalten gewesen. „Wir fragten uns: Wie überleben wir das? Du hast ein Baby im Bauch und kannst dir nicht vorstellen, es nicht mehr zu haben.“
Stefan Küng hatte bereits im Mai 2024 darüber gesprochen. „So etwas vergisst man nie – es kommt immer wieder hoch.“ Als er nun die Stillgeburt schildert, wird er sichtlich emotional. „Das Kind war so gross wie meine Hand. Das war der zweite Schockmoment nach der Diagnose. Dann realisiert man, wie viel zusammenpassen muss, damit ein Kind gesund ist – hier hat leider etwas nicht gestimmt, es sollte am Ende nicht sein.“
Hoffnung finden und neu beginnen
Die Aufarbeitung brauchte Zeit. „Aber ich habe mich nie gefragt, warum uns das passiert ist oder ob wir etwas falsch gemacht haben“, so Küng. Ärzte gaben rasch Entwarnung: Es sei „eine Laune der Natur“. Mit der Zeit erfuhr das Paar auch, wie viele Menschen dasselbe Schicksal teilen – auch im eigenen Kollegenkreis.
Trotz allem erfüllte sich der Wunsch nach einem zweiten Kind. Im Juli 2025 begrüssten Stefan und Céline Küng ihren zweiten Sohn, Rémi, der dem älteren Bruder Noé Gesellschaft leistet.