„UAE wird Revanche wollen“: Pogačar vor explosiver Montjuïc-Etappe unter Zugzwang gegen Vingegaard

Radsport
Sonntag, 05 Juli 2026 um 13:43
Tadej Pogacar
Die Klassementfahrer der Tour de France rechnen auf der 2. Etappe am Sonntag mit einer Revanche von UAE Team Emirates - XRG. Jonas Vingegaard hatte Tadej Pogačar zum Auftakt in Barcelona den Sprung ins Gelbe Trikot verwehrt.
Der Däne und Visma | Lease a Bike fuhren ein perfektes Mannschaftszeitfahren, holten den Etappensieg und Gelb – ein Doppelschlag gegen UAE und Pogačar. Der Slowene trägt auf Etappe 2 das Bergtrikot.
Am Morgen der Sonntags-Etappe befürchtet GC-Aspirant Cian Uijtdebroeks, dass UAE den hügeligen, explosiven Montjuïc-Rundkurs kontrollieren wird, um Pogačar eine Chance zu geben, Zeit auf Vingegaard gutzumachen. Mit Blick auf die Etappe weiß der Belgier, dass UAE Visma den gelben Auftaktsieg nicht durchgehen lassen wird.
„Der Schlüssel ist, so nah wie möglich an den Top-Fahrern zu bleiben und idealerweise schon etwas Zeit gutzumachen“, sagte er bei VTM NIEUWS.
Er ergänzte: „Ich denke, UAE wird Revanche wollen; über gestern werden sie nicht gelacht haben.“

Uijtdebroeks erlebt schwierige Auftaktetappe

Uijtdebroeks gehörte auf Etappe 1 zu den großen GC-Verlierern, als er im hügeligen Finale Probleme bekam. Er verlor den Anschluss an seine Movistar-Teamkollegen und kam 1:53 Minuten hinter Vingegaard ins Ziel – eine enttäuschende Vorstellung.
Nach der Etappe bestätigte Uijtdebroeks gegenüber Sporza, dass an diesem Tag einfach vieles schiefgelaufen sei, und verwies auf die Hitze als Hauptgrund für seinen schwierigen Nachmittag.
„Ich hatte schon vor dem ersten Anstieg Krämpfe“, sagte er. „Der Plan war, dass ich bis ins Ziel sprinte, aber mit Krämpfen ist das natürlich schwierig.“
Der Rückschlag folgt auf eine ermutigende Vorbereitung, inklusive eines soliden Auftritts bei der Tour Auvergne-Rhone-Alpes. Am Samstag jedoch waren die Anforderungen andere: ein schnelles Team-Zeitfahren durch die Stadt, gefolgt von einem steilen Schlussabschnitt, der jede Schwäche sofort schonungslos offenlegte. „Wenn ich später eine Minute verliere, ist es immer noch in Ordnung“, fügte Uijtdebroeks an. „Aber die Tour ist noch lang.“
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