„Ich hatte schon Krämpfe“ – Cian Uijtdebroeks erleidet Albtraumstart bei der Tour de France 2026 in Barcelona

Radsport
Samstag, 04 Juli 2026 um 18:42
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Cian Uijtdebroeks’ ambition auf die Top 10 bei der Tour de France 2026 hat bereits einen Dämpfer erlitten, nachdem der Movistar-Kapitän und Gesamtklassement-Hoffnungsträger ein miserables Mannschaftszeitfahren zum Auftakt der 1. Etappe in Barcelona erwischte.
Der Belgier startete in die Etappe mit einem klaren Schutzplan von Movistar auf den ersten, flachen Kilometern. Auf dem Montjuïc zerfiel das Konzept jedoch. Uijtdebroeks wurde am Anstieg von den eigenen Teamkollegen distanziert, Movistar musste warten – nur damit er im Finale zum Zielstrich erneut den Anschluss verlor.

Movistar startet schnell, doch Uijtdebroeks bricht am Montjuïc ein

Ein Mannschaftszeitfahren war nie der angenehmste Auftakttest für Uijtdebroeks, dennoch wirkte Movistar zunächst kontrolliert. Die Spanier gehörten an den Zwischenzeiten zu den schnellsten Teams, Uijtdebroeks fuhr am Ende der Formation, während ihn seine Helfer über die flachen Straßen Barcelonas trugen.
Das änderte sich mit der Anfahrt zum Montjuïc. Mit der Steigung kam das Leiden: Uijtdebroeks geriet in Schwierigkeiten, die Teamkollegen mussten das Tempo herausnehmen und sich neu sortieren, statt den Rhythmus durchzuziehen, der Movistar zuvor weit nach vorn in den Zeitenlisten gebracht hatte.
Raul Garcia Pierna konnte durchziehen und die beste Movistar-Zeit im Ziel setzen, doch das half Uijtdebroeks unter dem auf der Auftaktetappe genutzten individuellen Zeitnahmeformat wenig. Der Belgier erreichte das Ziel mit deutlich größerem Rückstand und lag noch vor dem Abschluss der Fahrten der großen Gesamtklassement-Favoriten bereits klar hinter den frühen Spitzenreitern.

„Die Hitze hat mir Probleme bereitet“

Im Gespräch mit Sporza nach der Etappe führte Uijtdebroeks die schwierigen Minuten auf die Hitze zurück. „Ich hatte schon vor dem ersten Anstieg Krämpfe“, sagte er. „Der Plan war, dass ich ins Ziel sprinte, aber mit Krämpfen ist das natürlich schwierig.“
Der Rückschlag folgt auf einen ermutigenden Aufbau, inklusive eines soliden Auftritts bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes. In Barcelona waren die Anforderungen jedoch andere: ein schneller Teamzug durch die Stadt, gefolgt von einem steilen Schlussabschnitt, der jede Schwäche sofort offenlegte. „Wenn ich später eine Minute verliere, ist es immer noch okay“, ergänzte Uijtdebroeks. „Aber die Tour ist noch lang.“
Daran muss sich Movistar nach der 1. Etappe festhalten. Paris ist noch weit entfernt, doch sein Tour-Auftakt brachte Krämpfe, verlorenen Kontakt und frühe Sekundendefizite, die es nun aufzuholen gilt.
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