Inmitten der Misere ist Tim Merlier das einzige Mitglied der Soudal - Quick-Step-Klassikergruppe, das mit seinen eigenen Leistungen einigermaßen zufrieden sein kann: Er gewann die Nokere Koerse 2024, wurde Zweiter bei Brugge-De Panne 2024 und Achter beim schweren Gent-Wevelgem 2024. Beim Scheldeprijs 2024 am Mittwoch, das in einem Sprint entschieden werden dürfte, könnte er seinem Namen einen weiteren Sieg für 2024 hinzufügen.
Der ehemalige belgische Meister wird bei diesem Rennen die einzige Karte des Wolfpacks sein. Sein treuer Anführer Bert Van Lerberghe hat bewiesen, dass er mit windigen Rennen gut umgehen kann. Daher könnte er in den theoretischen Rängen eine wichtige Rolle spielen. Der junge Luke Lamperti wird der Ersatzsprinter von Quick-Step sein.
"Scheldeprijs ist der Klassiker der Sprinter und wir gehen mit Tim an den Start, dem Sprinter mit den meisten Siegen seit Beginn der Saison. Wir können auf eine starke Spitzengruppe zählen: Bert wird ihn anführen, Luke hat die Fähigkeiten und das Tempo, um im Finale zu helfen, während Casper und Gianni die Erfahrung und die Kraft mitbringen, um unseren Zug in eine gute Position zu bringen. Wir haben auch Warre und Jordi, die das Rennen kontrollieren können, das ziemlich windig sein dürfte. Wir könnten im ersten Teil einige Staffeln haben, bevor wir auf den lokalen Runden Gegenwind haben, es wird also nervös und es bleibt abzuwarten, wie es laufen wird. Wir haben eine Chance, um den Sieg zu kämpfen, und wir werden unser Bestes geben", sagte der Sportliche Leiter Iljo Keisse in einer Pressemitteilung.
Soudal - Quick-Step Aufgebot für Scheldeprijs: Luke Lamperti, Tim Merlier, Gianni Moscon, Casper Pedersen, Bert Van Lerberghe, Warre Vangheluwe und Jordi Warlop
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.