Team Visma | Lease a Bike hat offiziell sein neues Trikot für die Saison 2026 vorgestellt und damit unter dem Motto New Season, New Skin den Auftakt ins Radsportjahr markiert.
Team Visma | Lease a Bike zeigt 2026-Trikot: Gelb, schärfer, schneller
Gelb ist seit dem Einstieg von Jumbo als Sponsor im Jahr 2015 die Leitfarbe des Teams – und daran ändert sich selbstverständlich auch in der kommenden Saison nichts.
„Team Visma | Lease a Bike bleibt dem charakteristischen Gelb treu, ergänzt durch mehr schwarze Details, die dem Design Kontrast und Schärfe verleihen. Das markante Gelb erhöht die Sichtbarkeit des Teams. Subtile, an Bienenhaare angelehnte Muster wurden in den Stoff eingearbeitet und symbolisieren die kollektive Stärke und den Teamgeist, die Team Visma | Lease a Bike auszeichnen“, erklärte die Mannschaft in einer offiziellen Mitteilung.
Laut Team soll das neue Design den Fans die Wiedererkennung der „Bienen“ erleichtern. „Das Trikot wurde als zweite Haut entwickelt: Es bewegt sich mit dem Fahrer, bietet Komfort und Unterstützung unter unterschiedlichen Bedingungen und verbessert das Rennerlebnis insgesamt. Gleichzeitig sorgt das Design für klare Wiedererkennbarkeit im Peloton und dient den Fans an der Strecke und am Bildschirm als eindeutiger Identifikationspunkt.“
Visma-Trikot: eine Ikone im Peloton
Eine Zusammenarbeit von Visma | Lease a Bike und Nimbl
Das Trikot entstand in Kooperation mit Nimbl, einer Premium-Marke aus Italien, vor allem bekannt für leistungsstarke Radschuhe. Die Partnerschaft ist nicht neu, wurde im Vergleich zum Vorjahr aber ausgebaut.
„Während Nimbl bereits für die Radschuhe des Teams verantwortlich war, liefert die Marke nun auch hochwertige On-bike-Bekleidung. Mit seiner umfangreichen Expertise in Forschung und Produktentwicklung hat Nimbl zum neuen Design beigetragen und einen neuen Standard bei Qualität und Performance gesetzt: Bekleidung, die schützt, sich mit dem Fahrer bewegt und wie eine zweite Haut funktioniert.“
Teammanager Richard Plugge äußerte sich zum neuen Trikot. „Ein neues Jahr bedeutet immer: prüfen, verbessern, weiterentwickeln. Unser Trikot 2026 spiegelt diesen Ansatz wider: erkennbar in dem, was wir sind, zugleich mit Fokus auf Details und Entwicklung. Gemeinsam mit unseren Partnern suchen wir weiter nach Wegen, unsere Fahrer bestmöglich in ihrer Leistung zu unterstützen.“
Schaut selbst!
Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Editor-in-chief
In meiner Nachbarschaft wuchs man mit der Tour de France auf. Sie war überall – es waren die letzten großen Jahre von Eddy Merckx. Wir waren Kinder, trugen Trikots und spielten die gesamte Rundfahrt nach. Zwei Brücken wurden zu unseren „Bergen“, und wir rasten über Straßen, als Autos noch nicht den Ton angaben. Mit 13 Jahren war mein Herz endgültig dem Radsport verfallen. In einem Urlaub in Frankreich durfte ich nach langem Drängen eine echte Bergetappe fahren – mit meinem Fahrrad von zu Hause, drei Gängen, Licht, dicken Reifen und Schutzblechen.
Ich brach früh auf, fuhr den Col de Joux Plane und anschließend Morzine-Avoriaz. Proviant: eine Tüte Kirschen, kein Wasser, keine Erfahrung. Von Les Gets aus wurde es trotzdem der glücklichste Tag meines Lebens. Als ich die Häuser auf halber Höhe des Joux Plane erreichte, wusste ich, dass ich nicht aufhören würde zu treten. Oben angekommen trank ich an einem Baumstamm – und spürte eine Freude, die ich bis heute mit dem Radsport verbinde. Im Tal stand die Entscheidung an: zurück oder weiter nach Avoriaz. Ich fuhr weiter, ohne anzuhalten, und schaffte auch den zweiten Anstieg. Mit meinem knallroten, eigentlich lächerlichen Rad überholte ich Fahrer auf echten Rennrädern. Wieder dieses Glück.
Dieses unverfälschte Gefühl begleitet mich bis heute – und es ist der Ursprung meiner Arbeit. Ich bin Chefredakteur von Radsportaktuell.de und verantworte die redaktionelle Ausrichtung der Plattform: Themenpriorisierung, Qualitätsstandards, Faktenprüfung und die konsequente Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, verifizierte Informationen vorliegen. Neben der Leitung der Redaktion schreibe und editiere ich selbst und lege besonderen Wert auf klare Einordnung, präzise Sprache und nachvollziehbare Analysen.
Radsport ist für mich mehr als Leidenschaft. Er ist ein komplexer Leistungssport, der Kontext, Genauigkeit und Verantwortung verlangt – genau diesen Anspruch vertrete ich in unserer täglichen Berichterstattung.