Tadej Pogacar hat bei der ersten Bergankunft der Volta a Catalunya 2024 alle seine Konkurrenten dominiert und sich auf dem verschneiten und nassen Vallter 2000 mit deutlichem Vorsprung durchgesetzt.
Mit sechs Angreifern, die den Weg in die Ausreißergruppe des Tages fanden, verlief das Rennen schnell in gewohnter Routine. Zumindest, wenn man von einem Angriff von Tadej Pogacar und Domen Novak absieht, der kurzzeitig für Verwirrung sorgte.
Sobald ihr Anführer wieder im Feld war, kontrollierte das UAE Team Emirates das Geschehen an der Spitze des Feldes, als sich das Rennen dem furchterregenden Finale auf dem Gipfel des Vallter 2000 näherte, das durch das kalte und nasse Wetter des Tages noch bedrohlicher wurde.
In einer Abfahrt knapp 40 km vor dem Ziel setzten sich Pogacar und das UAE Team Emirates in einer Art Vierer-Mannschaftszeitfahren erneut ab. Wenige Augenblicke später waren sie jedoch wieder in der Spitzengruppe.
Mit zwei Männern, Jimmy Janssens und Samuel Fernandez, die beim Bonussekundensprint noch nicht vorne waren, war nur einer für das Peloton im Angebot und keiner der großen Jungs zeigte sein Rennen an der Spitze des Feldes.
Als der Schlussanstieg begann, lag nur noch Janssens mit rund zwei Minuten Vorsprung an der Spitze des Rennens.
Obwohl das Wetter den Zuschauern zu Hause die Sicht erschwerte, griff Pogacar, nachdem Janssens eingeholt worden war, etwa 5 km vor der Gruppe der Favoriten auf den Gesamtsieg an.
Hinter dem Führenden des UAE Team Emirates starteten Lenny Martinez und Mikel Landa immer wieder Angriffe, aber es gab kein Teamwork bei der Verfolgung von Pogacar.
Als sich Landa schließlich befreien konnte, war es tatsächlich Aleksandr Vlasov, der zu ihm aufschloss. Der Sieg ging jedoch unangefochten an Pogacar. Am Ende setzte sich Landa im Kampf um Platz zwei gegen Vlasov vom deutschen Team BORA - hansgrohe durch.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.