„Seine Instinkte sind noch immer hervorragend“: Christophe Laporte für seinen Debütsieg 2026 gelobt

Radsport
Donnerstag, 19 Februar 2026 um 10:00
Christophe Laporte blickt voller Zuversicht auf die Saison 2026
Trotz mancher Anlaufschwierigkeiten nimmt die Saison 2026 für Visma | Lease a Bike Fahrt auf: Dank Christophe Laporte feierte das Team bei der Vuelta a Andalucia bereits den zweiten Sieg des Jahres. Der 33-jährige Franzose hat in den vergangenen Jahren einiges wegstecken müssen, umso wichtiger ist dieser Auftakt für die Klassik-Ambitionen von Visma.
Die Auftaktetappe der Vuelta a Andalucia war kein einfacher Tag für reine Sprinter: Über 2.000 Höhenmeter, die überwiegend in der ersten Rennhälfte lagen. Während einige schnelle Männer an den frühen Anstiegen abreißen lassen mussten, hielt Laporte problemlos mit und ging mit voller Teamunterstützung in die Schlusskilometer. Im Finale konnte einzig Soren Waerenskjold im Sprint ernsthaft dagegenhalten.
„Es ist fantastisch, die Saison so zu beginnen“, sagte Laporte über die Team-Website. „Ich wollte unbedingt ein paar Rennen fahren, bevor die Klassiker starten. Ich hatte einen guten Winter und mich sehr auf meinen Auftakt heute gefreut. Im Rennen habe ich mich stark gefühlt und konnte am Berg das Tempo der Jungs mitgehen. Wir hatten den ganzen Tag die Kontrolle und immer jemanden aus unserem Team in der Spitze.“
„Im Finale hat mich das Team hervorragend nach vorn gebracht“, fuhr Laporte fort. „Im Sprint war ich etwas zu früh an der Spitze, also habe ich kurz rausgenommen. Ich bin am Rad der Fahrer vor mir geblieben und habe bei etwa 200 Metern lanciert. Dann bin ich voll bis zur Linie gefahren und wusste, dass der Vorsprung reicht. Es ist großartig, die Arbeit meiner Teamkollegen so zu vollenden.“

Eine verdiente Belohnung

Visma wartete jedoch nicht nur auf den Sprint: Victor Campenaerts sorgte bereits ab Kilometer null mit einer Serie von Attacken für Unruhe und versuchte, das Feld an den langen, zähen Anstiegen zu sprengen. Zwar ging der Plan nicht vollständig auf, doch das hohe Tempo wurde für schnelle Männer wie Milan Frentin oder Fernando Gaviria zu viel – Laportes Aufgabe im Finale wurde damit leichter. Zusätzlich wurde Campenaerts mit dem Bergtrikot belohnt.
„Das ist ein sehr guter Start“, nickte Sportdirektor Marc Reef. „Victor ist direkt nach dem Start weggesprungen und hat uns eine starke Ausgangslage verschafft. Nach seiner Einholung folgten Attacken im Minutentakt. Unsere Jungs waren sehr aufmerksam, und besonders Christophe hat gezeigt, dass er in Form ist. Am Ende kam alles wieder zusammen und wir haben das Feld kontrolliert.“
„Auf dem letzten Kilometer hat Axel [Zingle] etwas zu früh gebremst, dadurch musste Christophe zu zeitig in den Wind. Er hat kurz gezögert, aber man sieht, wie gut sein Instinkt ist: Er eröffnet den Sprint im richtigen Moment. Nach einem schwierigen Jahr direkt einen Sieg zu holen, ist großartig. Er hat es sich wirklich verdient.“
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