Primoz Roglic bestätigt, dass er zwischen Mai und August nicht starten wird

Radsport
Sonntag, 15 März 2026 um 13:41
Primoz Roglic
Als Remco Evenepoel bei Red Bull - BORA - hansgrohe vorgestellt wurde und Florian Lipowitz den Schritt aufs Tour-de-France-Podium schaffte, stellten sich viele Fragen zu Rolle und Zielen von Primoz Roglic. Der Slowene hat die Lage bei Tirreno–Adriatico etwas klarer umrissen.

News-Update zu Primoz Roglic verzichtet auf Starts bis zur Vuelta

Der Slowene griff im vergangenen Jahr den Giro d’Italia an, musste wegen Krankheit jedoch aufgeben, ohne zu erfahren, wohin seine Form bei Grand Tours derzeit reicht. Bei der Tour de France wurde er Achter der Gesamtwertung, obwohl er auf Rang fünf zusteuerte – Roglic ging am letzten ernsthaften Renntag in einen Tagesangriff und verlor danach immens viel Zeit.
Remco Evenepoel und Florian Lipowitz kündigten beide an, die Tour de France zu fahren; während Giulio Pellizzari und Jai Hindley, frisch von einer erfolgreichen Vuelta a España, für den Giro d’Italia vorgesehen wurden. Roglic wurde in diesem Gefüge als Kapitän für die Vuelta a España nominiert, wo er mit einem weiteren Gesamtsieg den Rekord an Erfolgen brechen könnte.
Sein Kalender wirkte jedoch lückenhaft: einige Rennen im März und April, dann eine lange Pause bis August, wenn er die Grand Tour in Angriff nimmt, möglicherweise nach einem weiteren Vorbereitungsrennen. Viele hofften, er würde die Tour de Suisse bestreiten, das einzige große WorldTour-Etappenrennen, das in seiner Palmares noch fehlt.

Keine Rennen im Mai, Juni und Juli

Dazu wird es nicht kommen, Roglic verzichtet in diesem Zeitraum bewusst komplett auf Renneinsätze. Er hat die Freiheit erhalten, im Sommer nicht zu starten, beendet seine erste Saisonhälfte Ende April bei der Tour de Romandie und kehrt erst im August ins Peloton zurück.
„Ich habe das so entschieden, wenngleich in Absprache mit anderen Leuten im Team. Wir haben die verschiedenen Programme abgestimmt, das passt“, sagte er zu Peloton. Es ist eine Kalenderwahl, die bei einem Topfahrer äußerst selten ist – drei dicht gefüllte Monate komplett ohne Rennen –, aber ein Vorteil, den der Slowene dank der Neuzugänge des deutschen Teams erhält.
„Ich möchte gerne eine Weile zu Hause sein. Ich war schon lange nicht mehr daheim. Ich will Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich habe weiterhin viel Motivation und Freude am Radsport.“
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