Der Radsport feiert nicht nur auf der Straße, sondern auch abseits davon: Pauline Ferrand-Prévot, die französische Ikone des Frauenradsports, und der niederländische Klassiker-Spezialist Dylan van Baarle haben ihre Verlobung bekannt gegeben. Damit vereinen sich zwei der erfolgreichsten Athleten ihrer Generation – beide mit Paris-Roubaix-Siegen und Weltmeistertrikots im Palmarès.
Ein Ring mitten in der WM-Woche
Ferrand-Prévot teilte die frohe Botschaft während der Weltmeisterschaftswoche in Kigali auf Instagram. Mit einem Foto ihres Verlobungsrings schrieb sie: „Meine Weltmeisterschaftswoche ist bereits ein Erfolg. Wir sagen JA zueinander für den Rest unseres Lebens. Je t’aime @dylanvanbaarle.“
Die Reaktionen der Fans und Kolleg:innen waren überwältigend: Gratulationen und Glückwünsche fluteten ihre Kanäle – ein Zeichen dafür, wie beliebt beide im Peloton sind.
Ferrand-Prévots historische Saison
Für Ferrand-Prévot ist die Verlobung der emotionale Höhepunkt einer ohnehin glanzvollen Saison. Nach ihrer Rückkehr auf die Straße gewann sie
Paris-Roubaix Femmes in dominanter Manier, ehe sie als erste Französin seit Jahrzehnten die
Tour de France Femmes für sich entschied. In Kigali will sie nun versuchen, diese goldene Saison mit dem Straßen-Weltmeistertitel zu krönen.
Van Baarle vor einem Neustart
Auch Dylan van Baarle blickt auf einen Wendepunkt in seiner Karriere. Der Paris-Roubaix-Sieger von 2022 verlässt Visma | Lease a Bike und schließt sich für zwei Jahre Soudal – Quick-Step an. Verletzungen hatten seine letzten Saisons geprägt, doch sein Ruf als zuverlässiger Klassikerfahrer ist ungebrochen. Bei Quick-Step soll er wieder eine tragende Rolle in den Frühjahrsklassikern übernehmen.
Ein Paar mit Strahlkraft
Ihre Verlobung zeigt, dass das Leben jenseits der Ziellinie genauso bedeutend sein kann wie Siege und Trikots. Für Ferrand-Prévot, die in diesem Jahr sportlich Geschichte schrieb, und für van Baarle, der sich auf einen Neuanfang vorbereitet, ist diese persönliche Entscheidung ein verbindender Meilenstein.
Der Zusammenschluss zweier solch prägender Persönlichkeiten begeistert die Radsportwelt: Es ist eine Geschichte, die Menschlichkeit und Wärme in einen oft gnadenlosen Wettkampf bringt – und sie zeigt, dass selbst inmitten harter Rennen Platz für Romantik bleibt.