Onley, Rodríguez und Vauquelin führen INEOS Grenadiers bei Paris–Nizza gemeinsam an

Radsport
Samstag, 07 März 2026 um 9:00
TourDownUnder2026stage1 INEOSGrenadiers
Die eine Frühlingswoche, auf die alle Gesamtklassement-Fahrer schielen, steht vor der Tür. Nächste Woche bündelt das Doppelprogramm aus Tirreno–Adriatico und Paris–Nizza die Radsport-Action Mitte März. Die Bedeutung dieser beiden Rundfahrten zeigt sich an den Namen auf den Startlisten großer Teams, darunter INEOS Grenadiers.
Paris–Nizza beginnt traditionell als erstes bereits an diesem Sonntag und überschneidet sich mit den Strade Bianche. Das bedeutet: kein Tadej Pogacar auf französischen Straßen (zumindest im Rennen). Für INEOS ist das ein klarer Wink, die Chance auf ein Topresultat am kommenden Sonntag entschlossen zu nutzen.
Entsprechend ist die Nominierung gespickt mit Stars, von denen jeder in einer Etappe oder der anderen auf Sieg fahren kann.
Natürlich hat das GC Priorität für das britische Team. Die Hauptwaffen im diesjährigen Kampf sind Carlos Rodríguez sowie die Neuzugänge Oscar Onley und Kévin Vauquelin. Ob dieses Trio einen Weg findet, den Endgegner in Person des zweifachen Tour-de-France-Siegers Jonas Vingegaard zu schlagen, bleibt abzuwarten.

Die aktuelle Form der INEOS-Leader

Von den INEOS-Leadern startete Carlos Rodríguez scheinbar am besten in die neue Saison mit Rang zwei der Gesamtwertung bei der Tour de la Provence, geschlagen nur von Matthew Riccitello am Montagne de Lure.
Doch Oscar Onleys Anspruch auf die Kapitänsrolle wirkt nach der Volta ao Algarve ebenso stark, wenn nicht stärker. Der Brite wurde „nur“ Gesamtvierter nach einer enttäuschenden Zeitfahrleistung, aber sein zweiter Platz auf der Schlussteigung nach Malhão in Etappe 5 (unter anderem vor Paul Seixas und Joao Almeida) ist ein Grund für Optimismus. Zumal die diesjährige Ausgabe von Paris–Nizza eher explosiveren Fahrern ohne großen Gipfelankunft entgegenkommen könnte.
Zuletzt wird auch Kévin Vauquelin auf heimischen Straßen sein Wort mitreden wollen. Abgesehen von einem starken Zeitfahren (6.) blieb er in der Algarve jedoch klar hinter Teamkollege Onley zurück. Und so startet Vauquelin trotz Gesamtrang fünf in Portugal (maßgeblich dank des ITT) bei Paris–Nizza in der Außenseiterrolle.
Ein Schlüsselmoment der Paris–Nizza 2026 dürfte das Mannschaftszeitfahren der 3. Etappe über 23,5 Kilometer werden. Eine Etappe, auf der man die Rundfahrt nicht gewinnen, aber sehr wohl verlieren kann. Das veranlasste INEOS, Zeitfahrmaschine Joshua Tarling zu nominieren. Seine Aufgabe in der kommenden Woche: die Kapitäne aus dem Wind halten und gegen die Uhr keine Sekunden verlieren.
Ohne Chancen auf ein individuelles Ergebnis ist auch Frankreichs Meister Dorian Godon nicht. Seine Allround-Qualitäten gepaart mit einem starken Sprint könnten auf Etappe 1 die richtige Mischung sein. Und der britische Sprinter Sam Watson steht ähnlich da. Komplettiert wird die Siebener-Auswahl vom verlässlichen Helfer Michal Kwiatkowski, der zugunsten seiner Teamaufgaben in Frankreich auf sein Lieblingsrennen Strade Bianche verzichtet.

INEOS Grenadiers für Paris–Nizza 2026:

  • Dorian Godon
  • Michal Kwiatkowski
  • Oscar Onley
  • Carlos Rodríguez
  • Joshua Tarling
  • Kévin Vauquelin
  • Sam Watson
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