OFFIZIELL: UCI verhängt vierjährige Dopingsperre für Robert Stannard

Radsport
durch Cycloon
Dienstag, 04 Juni 2024 um 19:22
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Nur etwa eine Woche nach der Verhängung einer vierjährigen Dopingsperre gegen Miguel Angel Lopez hat die UCI erneut mit harter Hand geurteilt, diesmal im Fall des ehemaligen Alpecin-Deceuninck-Fahrers Robert Stannard, der zum Zeitpunkt des Vergehens für Mitchelton-Scott fuhr.
"Das Tribunal hat festgestellt, dass Robert Stannard einen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen (ADRV) begangen hat, indem er eine verbotene Substanz oder eine verbotene Methode aufgrund von unerklärlichen Anomalien in seinem biologischen Pass in den Jahren 2018 und 2019 verwendet hat. Infolgedessen hat das Tribunal eine vierjährige Sperre gegen den Fahrer verhängt sowie eine Geldstrafe in Höhe von 70 % seines durchschnittlichen Jahresgehalts in den Jahren 2018 und 2019", heißt es in einer offiziellen Mitteilung der UCI.
"In Übereinstimmung mit den geltenden Regeln, d. h. dem Welt-Anti-Doping-Code und den Anti-Doping-Regeln der UCI, hat das Schiedsgericht entschieden, dass der Zeitraum der Suspendierung am 17. August 2018 beginnt, d. h. am Tag des Auftretens der ersten Auffälligkeit, wobei die Verzögerung, mit der die Auffälligkeiten des Fahrers der UCI mitgeteilt wurden, berücksichtigt wurde", heißt es in der Erklärung weiter. "Die Entscheidung ist nicht endgültig, da der Fahrer, sein nationaler Verband und seine nationale Anti-Doping-Agentur, die UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) innerhalb eines Monats vor dem Schiedsgericht des Sports (CAS) Berufung einlegen können. Sobald die Entscheidung rechtskräftig ist, wird sie auf der UCI-Website veröffentlicht.
Wie in der oben genannten Erklärung der UCI erwähnt, hat der 25jährige Australier das Recht, gegen die Entscheidung des Dachverbands des Sports Berufung einzulegen. In Anbetracht seines Alters ist es auch nicht garantiert, dass es das Ende der Karriere des ehemaligen Tour de Wallonie-Siegers im Profi-Peloton ist. In der Vergangenheit ist es vielen Fahrern gelungen, nach einer Dopingsperre zurückzukehren und eine erfolgreiche Karriere als Radprofi zu absolvieren. Ob dies bei Robert Stannard der Fall sein wird, wird die Zeit zeigen.