Die Polen-Rundfahrt 2024 ist in den letzten Jahren leider für schwere Stürze bekannt, und einer davon sorgte auf der dritten Etappe für große Spannung im Feld. Nicolas Debeaumarché von Cofidis stürzte, als er in der Ausreißergruppe des Tages fuhr, anscheinend gegen einen Straßendurchlass, und wurde daraufhin mit Wirbelsäulenbrüchen ins Krankenhaus gebracht.
Cofidis gab in den Stunden nach dem Sturz ein Update: "Er wurde Opfer eines Sturzes bei der Polen-Rundfahrt und wurde ins Krankenhaus gebracht. Er leidet an Wirbelbrüchen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Weitere Untersuchungen, die gemeinsam mit dem medizinischen Personal von Cofidis durchgeführt werden, finden morgen wieder statt. Wir wünschen Nicolas schnellstmöglich gute Besserung."
Der schwere Sturz ereignete sich in einem Moment des Rennens, in dem das Tempo hoch war, aber nichts darauf hindeutete, dass es zu einer größeren Sturzserie kommen würde. Er und Quick-Step-Fahrer Pepijn Reinderink stürzten beide aus der Gruppe, die das Rennen anführte. Vor allem der Cofidis-Fahrer lag schwer verletzt im Graben, während sein Rad auf einem Feldweg außerhalb der Rennstrecke lag. Der Rennfunk entdeckte den französischen Fahrer nicht und meldete nur den Sturz von Reinderink. Die Hilferufe für den Cofidis-Fahrer führten zu einer sehr angespannten Situation, die sich mit dem Update wieder beruhigt hat.
In einer Reihe von Tweets teilte der prominente Experte Benji Naesen Meldungen mit, die er von Fahrern des polnischen Rennens erhalten hatte, die berichten, dass nach der Ausreißergruppe auch im Feld Fahrer an der gleichen Stelle zu Boden gingen, da die meisten aufgrund fehlender Funkgeräte nichts von der Gefahr wussten: "Es gab einen Sturz in der Ausreißergruppe, und die Informationen wurden nicht schnell genug im Feld verbreitet, so dass es im Feld einen Sturz in der gleichen Kurve gab. Das war vermeidbar." Die UCI führt bei diesem Rennen ein Verfahren ein, bei dem nur zwei Fahrer pro Team ein Funkgerät tragen dürfen.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
⛑️ Des nouvelles de Nicolas Debeaumarché :
Victime d'une chute au Tour de Pologne, il a été pris en charge à l'hôpital. Il souffre de fractures vertébrales et a été hospitalisé. Des examens complémentaires, menés conjointement avec le staff médical de Cofidis, auront lieu à