Lidl-Trek-Kapitän Juan Ayuso gibt Paris–Nizza auf, doch die Frühjahrskampagne dürfte damit nicht enden

Radsport
Mittwoch, 11 März 2026 um 21:00
JuanAyuso
Die heutige Etappe von Paris–Nizza wurde vom schlechten Wetter zerlegt. 15 Fahrer gaben an einem Tag auf, an dem Regen und Wind das Peloton hart trafen – darunter auch Gesamtführender Juan Ayuso. Nach seinem Sturz stand der Verdacht auf einen Bruch im Raum, der seine Frühjahrskampagne beenden könnte; doch Lidl–Trek hat nun bestätigt, dass dies nicht der Fall ist.

Paris–Nizza Drama: Ayuso stürzt im Regen, Entwarnung nach Röntgen

Der Sturz ereignete sich 47 Kilometer vor dem Ziel, Ayuso war mit mehreren anderen Fahrern, darunter Brandon McNulty, involviert. Ayuso, Sieger der Volta ao Algarve und Träger des Gelben Trikots bei der Frankreich-Rundfahrt, erlebte bis dahin eine ideale Woche und führte nach drei Renntagen. Zwar erreichte er die entscheidende Windkante, schaffte es jedoch nicht mehr in die Anstiege des Tages.
Nach dem Sturz stieg Ayuso wieder aufs Rad, doch schnell war klar, dass er das Rennen beenden würde. Als er schließlich vom Rad stieg, legte er sich aufs Gras und hielt sich die Hüfte – die Sorge vor einer schwereren Verletzung wuchs. Stundenlang herrschte Ungewissheit im Lager von Lidl–Trek, doch am frühen Abend folgte die Entwarnung des deutschen Teams.
„Glücklicherweise haben die in einem Krankenhaus in Frankreich durchgeführten Röntgenaufnahmen bei Ayuso keine Frakturen ergeben“, hieß es in einer Team-Mitteilung. „Eine weitere klinische Untersuchung durch den Teamarzt vor Ort im Teamhotel hat zudem andere ernsthafte Verletzungen ausgeschlossen.“

Itzulia Basque Country in Gefahr?

Ursprünglich sah sein Programm die Itzulia Basque Country, Flèche Wallonne und Lüttich–Bastogne–Lüttich vor. Ob er daran teilnehmen kann, ist derzeit offen. Da Frakturen ausgeschlossen wurden, gibt es jedoch Anlass zu vorsichtigem Optimismus.
„Juan wird weiterhin vom medizinischen Stab des Teams überwacht, ein weiteres Update erfolgt nur bei Bedarf. Juan ist enttäuscht, Paris–Nizza verlassen zu müssen, und wird seine Teamkollegen von zu Hause aus unterstützen.“
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