Der Männertour de France wurde in diesem Monat durch Waldbrände in ganz Frankreich beeinträchtigt, zwei Etappen mussten deshalb umgeleitet werden. Nun scheint auch die
Tour de France Femmes infolge der Krise Anpassungen vornehmen zu müssen.
Bei großer Hitze in Europa in den vergangenen Wochen führten Waldbrände in Frankreich rund um Bordeaux zu über 250.000 Evakuierungen. Der erhöhte Bedarf an Einsatzkräften könnte Rennabläufe verändern, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Die 7. Etappe am 07.08. ist die Königsetappe der
Tour de France Femmes mit Ziel auf dem ikonischen Mont Ventoux. Fast 3.500 Höhenmeter und 147 Kilometer machen sie zu einem Brocken, der kommende Woche entscheidend für das Gesamtklassement sein dürfte.
Laut Berichten haben die Regionalbehörden die Organisatoren kontaktiert, um den Streckenverlauf zu ändern. Da das Profil durch das Massiv der Dentelles de Montmirail führt, wurde angefragt, ob die Anstiege Col de Suzette und Col de la Madeleine vor dem „Riesen der Provence“ gestrichen werden können. Der Mont Ventoux selbst soll nicht entfallen.
Vorgeschlagene Änderung der Anfahrt zum Mont Ventoux
„Zu einem Zeitpunkt, an dem bewaldete Gebiete besonders anfällig für Brandgefahr sind, und da die ursprüngliche Strecke der Tour de France Femmes durch das Gebirge der Dentelles de Montmirail führt, hat die Präfektur die Organisatoren gebeten, eine alternative Route in Betracht zu ziehen, die dieses Gebiet meidet“, erklärten die Behörden auf der
Website des Départements Vaucluse.Eine Kursänderung könnte die Etappe verkürzen, da das Peloton den Mont Ventoux dann von Norden anfahren müsste.
Das Rennen beginnt am Samstag, 01.08., mit den ersten beiden Etappen in der Schweiz. Auf der 4. Etappe steht ein Zeitfahren an, eingebettet in anspruchsvolle Prüfungen vor der Königsetappe.
Danach führt die Strecke von Sisteron nach Nizza, wo ein Finale in der Mittelmeermetropole die Ausgabe 2026 beschließt.