"Keine Rachegedanken, aber ein Blick auf Pieterse": Demi Vollering fokussiert sich auf Puck Pieterse bei Lüttich-Bastogne-Lüttich der Frauen nach zahlreichen Niederlagen.
Seitdem Demi Vollering in der letzten Offseason von Team SD Worx - Protime zum Team FDJ - Suez gewechselt ist, hat sie in den großen Eintagesrennen noch nicht den gleichen Erfolg erzielt, wie sie es in den letzten Jahren gewohnt war. Diesen Sonntag jedoch kehrt die niederländische Superstars auf vertrautes Terrain zurück, um zum dritten Mal die Liège-Bastogne-Liège Femmes zu gewinnen.
2021 und 2023 holte Vollering den Sieg in Liège, 2022 und 2024 wurde sie jeweils Dritte. Wenn sich das Muster fortsetzt, dürfen wir die ehemalige Tour de France Femmes Siegerin morgen Nachmittag wieder auf dem obersten Podest erwarten. "Ich hoffe es! Ich hoffe es natürlich wirklich", lacht Vollering, als sie in einem Vorab-Interview mit Cycling Pro Net auf das Fortsetzen dieses Musters angesprochen wird. "Es wäre großartig, das nochmal zu schaffen."
Beim letzten Rennen schien Vollering den Sieg bei La Flèche Wallonne in der Hand zu haben, nur um dann ihrer jungen Landsfrau Puck Pieterse zuzusehen, wie sie auf dem Mur de Huy mit einem entscheidenden Kick den Sieg für sich entschied. "Aber ich fühle keinen Drang nach Rache", sagt Vollering jedoch. "Sie ist natürlich eine Rivalin, also möchte ich immer gegen sie gewinnen, aber es spielt keine Rolle, gegen wen ich gewinnen will, ich will immer gewinnen. Es ist mir also egal, solange ich gewinnen kann."
"Aber ja, sie macht es wirklich großartig und hat letztes Jahr gezeigt, dass sie hier gut sein kann, also ist sie definitiv eine Fahrerin, auf die man achten muss", fährt die 28-Jährige fort, offensichtlich voll Respekt für die Leistungen ihrer Landsfrau.
Was den Zeitpunkt betrifft, an dem das Rennen richtig an Fahrt aufnehmen könnte, ist sich Vollering sicher: "La Redoute ist natürlich immer der entscheidende Punkt", schließt sie. "Ab La Redoute wird es richtig schwer, und das Feld spürt die Erschöpfung in den Beinen. Ab dort kann alles passieren."
Sport ist für viele ein Hobby – für manche aber wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserten Langstreckenläufer aus Deutschland, der heute seine Leidenschaft dem Radsport widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer, mentale Stärke und Disziplin. Das ständige Streben, persönliche Grenzen zu überschreiten, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Haltung zum Leben. Doch wie so oft führt das Leben selbst zu neuen Wegen und Herausforderungen.
Mit Beginn der Corona-Pandemie fand Stefan Jung seine neue sportliche Heimat: den Radsport. Was als körperlicher Ausgleich begann, entwickelte sich rasch zu einer tiefen Begeisterung für das Radfahren – sei es auf der Straße, im Gelände oder als Zuschauer bei großen Rundfahrten. Die Verbindung aus körperlicher Leistung, taktischem Gespür und Teamdynamik faszinierte ihn vom ersten Moment an.
Seit dem 10. Januar 2025 engagiert sich Stefan aktiv für die Radsport-Community und unterstützt die Plattform radsportaktuell.de. Mit seiner Erfahrung aus dem Leistungssport und seiner neuen Leidenschaft für den Radsport bringt er wertvolle Perspektiven, Wissen und Begeisterung ein, um anderen Sportinteressierten fundierte Informationen, Inspiration und Motivation zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder im Radsattel – Stefan zeigt, wie Sport Körper und Geist gleichermaßen formt und wie echte Leidenschaft Menschen miteinander verbindet.