„Keine Ausreden“ – Paul Seixas darüber, wie er auf den Sturz bei der Tour Auvergne Rhône-Alpes reagieren will und welche Verletzungen ihn vor Etappe 8 beeinträchtigen

Radsport
Sonntag, 14 Juni 2026 um 13:30
Paul Seixas
Paul Seixas sucht keine Ausreden, als er zur 8. Etappe der Tour Auvergne Rhône-Alpes an den Start rollt. Der Star von Decathlon CMA CGM hat am Schlusstag im Kampf um die Gesamtwertung alles zu richten, doch der brutale Sturz am Samstag und die anschließende Aufholjagd haben Spuren hinterlassen.
Der 19-Jährige steht mit sichtbaren Bandagen am Start und vielen Fragezeichen, ob er in einem 120 km langen Bergspektakel in Frankreich direkt Vollgas gibt. Allerdings betonte Seixas, er müsse abwarten, wie es bergauf läuft, und dämpfte damit die Spekulationen, er werde am letzten Renntag offensiver fahren.
Mit sichtbaren Wunden an Hüfte, Rücken und Ellbogen nach Etappe 7 sagt Seixas, er habe gut regeneriert und vor allem wichtig: gut geschlafen. Am Sonntag fehlt ihm jedoch die Unterstützung der Rouleure Daan Hoole und Stefan Bissegger, Decathlon ist nur noch mit vier Fahrern im Rennen.
„Ja, ich bin froh, wieder auf dem Rad zu sitzen und mich gut genug zu fühlen, um heute zu fahren“, sagte Seixas vor der Etappe. „Ich habe diese Nacht gut geschlafen und hoffe, dass heute alles glattläuft und ich gut durch den Tag komme.“

Seixas erläutert, welche Verletzungen er während der Etappe spüren wird

Auf die Verletzungen angesprochen, erklärte Seixas, dass das Festhalten am Lenker – besonders in Abfahrten – die größte Herausforderung ist. Mit mehreren Hochgebirgspässen warten drei lange und potenziell schmerzhafte Abfahrten.
„Das Problem ist, ich habe ein paar Hämatome. Ich weiß nicht, wie man es auf Englisch sagt, aber in der Abfahrt tut es in den Armen weh. Es ist wirklich schwierig, sich am Rad festzuhalten, aber es geht. Ich habe es gestern geschafft, ich schaffe es heute auch.“
Viele erwarten einen angriffslustigen Seixas bereits am Col du Pré, der früh Druck auf die Rivalen macht. Seixas sieht jedoch keinen Grund für Wut und bekräftigt seinen Abwarten-und-sehen-Ansatz.
Seixas ergänzte: „Man muss nicht wütend sein, wenn man selbst schuld ist. Natürlich gebe ich heute mein Bestes und suche keine Ausreden. Klar, das ist eine Etappe, die ich an einem normalen Tag lieben würde, aber heute werde ich sehen, wie ich mich fühle.“
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