Sepp Kuss hatte alles andere als ein ideales Jahr und so war die Titelverteidigung bei der Vuelta a Espana 2024 nie wirklich ein Thema für den Amerikaner. Obwohl er im Laufe des Rennens viel Zeit verloren hat, scheint der Visma - Lease a Bike-Fahrer in der dritten Woche endlich gute Beine gefunden zu haben und wird versuchen, auf den letzten beiden Etappen zu retten, was zu retten ist.
"Ich habe mich heute viel besser gefühlt als früher bei dieser Vuelta", sagte Kuss nach der Etappe. Der Amerikaner erreichte das Ziel auf dem Alto de Moncalvillo als Achter. "Das stärkt meinen mentalen Zustand sehr. In der Position, in der ich jetzt bin, habe ich nichts zu verlieren. Ich hoffe, ich kann dieses gute Gefühl in den morgigen Tag mitnehmen. Ich werde alles auf der Straße lassen, um morgen etwas Großes zu erreichen."
Morgen steht die letzte "große GC-Etappe" auf dem Programm. Ein Tag mit mehr als 5000 Höhenmetern hat das Potenzial, die Gesamtwertung durcheinander zu bringen, und Kuss würde sich nicht beschweren, wenn er am Ende des Tages in den Top-10 landen würde. Dennoch wird er den Tag mit Vorsicht angehen.
"Es ist natürlich die Königsetappe dieser Vuelta, also wäre es der perfekte Moment, um etwas Besonderes zu machen. Es wäre eine großartige Art, dieses Rennen zu beenden. Ich habe viel Unterstützung von den Fans am Straßenrand gespürt und möchte in diesen letzten beiden Tagen alles für sie geben."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.