Abel Balderstone gehörte erneut zu den spanischen Protagonisten der 3. Etappe der
Tour de France 2026. Der Fahrer von Caja Rural-Seguros RGA ging in die Gruppe des Tages und zeigte auf einer brutal anspruchsvollen Etappe abermals seine Angriffsfreude, bevor er in der entscheidenden Phase vom Peloton gestellt wurde.
Die Zukunft könnte Rennen an der Seite von Tadej Pogacar bedeuten
Nach dem Zielstrich räumte der Katalane den Kraftaufwand seines Vorstoßes ein. „Es fühlte sich lang an“, gestand er offen gegenüber
Esports 3 und bilanzierte eine Flucht, die über weite Teile der Strecke Bestand hatte und die Teams der Favoriten zu hohem Tempo zwang, um das Rennen zu kontrollieren.
Balderstone zählte zu den aktivsten Fahrern des Tages und nutzte erneut die Chance, sich in der größten Rundfahrt der Welt zu zeigen. Auch wenn der Sieg schließlich unter den Gesamtwertungskandidaten entschieden wurde, erfüllte der Spanier seinen Auftrag, seinem Team Sichtbarkeit zu geben und seine starke Form zu untermauern.
Jenseits seiner Leistung beschäftigte in der Mixed Zone jedoch eine der meist erwarteten Fragen seine Zukunft. In den vergangenen Wochen verdichteten sich Gerüchte, die den spanischen Kletterer für die kommende Saison mit
UAE Team Emirates-XRG in Verbindung bringen – ein Schritt, der einen deutlichen Karrieresprung bedeuten würde.
Balderstone wollte diese Berichte weder bestätigen noch dementieren und blieb bewusst vage. „Ich lasse das offen, das ist etwas für die Journalisten“, antwortete er mit einem Lächeln auf die Frage nach einem möglichen Wechsel zum Emirati-Topteam.
Ein kurzes Statement, aber ausreichend, um die seit Längerem im Peloton kursierenden Spekulationen weiter zu befeuern. Die jüngsten Auftritte des Spaniers sind nicht unbemerkt geblieben, mehrere WorldTour-Teams sollen seine Entwicklung genau verfolgen.
Vorerst richtet Balderstone den Blick lieber auf die Straße. Nach einer weiteren Flucht in der Tour und mit zunehmend fordernden Rennphasen sammelt der Spanier weiter prominente Kilometer – und lässt die Zeit entscheiden, wo er 2027 fahren wird. Seine Antwort hat die Gerüchte keineswegs beendet, sondern eher weiter angeheizt.