„Ich kann fast wieder normal gehen“ – Wout van Aert liefert das bislang klarste Update zum Zeitplan seiner Sprunggelenks-Reha

Radsport
Freitag, 30 Januar 2026 um 7:00
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Vier Wochen vor dem Start der Frühjahrsklassiker hat Wout van Aert das klarste Bild seines Heilungsverlaufs nach dem Knöchelbruch gezeichnet, im Podcast Live Slow Ride Fast.

Van Aert zeigt Genesungsfortschritt und bleibt im Plan für Omloop

Van Aert brach sich Anfang Januar beim Sturz in der Zilvermeercross in Mol den Knöchel – ein Rückschlag, der seine Cross-Saison abrupt beendete und Team Visma | Lease a Bike zwang, den kompletten Frühjahrsaufbau umzustellen. Es folgte eine Operation, die restlichen Cross-Rennen wurden gestrichen, und der Fokus richtete sich sofort darauf, ob der Straßenfrühling darunter leiden würde.
Nun, sagt Van Aert, zeigen die grundlegenden Parameter der Genesung in die richtige Richtung.
„Ich kann fast wieder normal gehen, und auch das Radfahren läuft gut“, erklärte er. „Aber Vollsprints sind noch nicht möglich.“

From pain to progress

Die frühe Phase der Rückkehr aufs Rad war weniger von Form als von Schmerzmanagement geprägt, vor allem beim Bewegungsumfang des Sprunggelenks. „Bei meinen ersten Ausfahrten musste ich den Fuß aus dem Pedal nehmen, weil das Ausklicken starke Schmerzen verursacht hat“, sagte Van Aert.
Diese Phase scheint jedoch vorbei, da die Schwellung weiter zurückgegangen ist.
„Mittlerweile ist die Schwellung stark zurückgegangen, und ich kann fast wieder normal gehen. Auf dem Rad kann ich aus Kurven schon wieder etwas beschleunigen.“

Endurance returns in Spain

Im Rahmen der Reha schloss sich Van Aert dem Team für ein zehntägiges Trainingslager in Spanien an – eine Maßnahme, die Visma schon im Vorfeld als wichtig für das Wiedererlangen von Umfang, nicht von Intensität, beschrieben hatte.
„Natürlich habe ich etwas Zeit verloren“, räumte er ein. „Aber in Spanien konnte ich bereits eine sechsstündige Trainingseinheit fahren.“
Diese Belastung deckt sich mit den früheren Angaben des Teams, wonach die Inaktivitätsphase relativ kurz war und Van Aert schon wenige Tage nach der Operation wieder auf dem Rad saß.

Sprinting still the final hurdle

Was weiterhin fehlt, stellte Van Aert klar, ist die volle Sprintfähigkeit. „Ich hatte noch Beschwerden, vor allem in den letzten Graden der Sprunggelenksbewegung“, sagte er. „Und Vollsprints haben noch nicht funktioniert.“
Diese Einschränkung passt zu den konstanten Signalen des Teams: Explosive Belastungen kehren zuletzt zurück, sollen seine Ziele im Frühjahr jedoch nicht gefährden.

Confidence in the timetable

Trotzdem betonte Van Aert, dass sein geplanter Saisoneinstieg nicht in Gefahr ist. „Die Leute, die mich betreuen, sind zuversichtlich, dass alles gut sein wird“, sagte er. „Und dass ich in absehbarer Zeit wieder voll belastbar bin.“
Mit Omloop Het Nieuwsblad in vier Wochen bleibt das Bild im Einklang mit den Visma-Aussagen seit Mol. Der Winter wurde unterbrochen, aber nicht entgleist. Die Ausdauer ist zurück. Die Alltagsfunktion kehrt zurück. Das Sprinten, so Van Aert, kommt zuletzt.
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