Mathieu van der Poel ist nur knapp schwereren Folgen entgangen, nachdem er beim
Exact Cross Mol der Männer heftig zu Boden ging – auf tückischem Schnee und tiefem Sand am Limit rund um den Zilvermeer.
Der Sturz ereignete sich zur Rennmitte, als der Weltmeister an der Spitze mit voller Intensität fuhr. Beim Versuch, sich in der Eiseskälte die Hände zu wärmen, verhakte sich Van der Poels Vorderrad in der schneebedeckten Oberfläche, worauf er mit Tempo über den gefrorenen Boden rutschte.
Trotz des harten Aufpralls war Van der Poel rasch wieder auf dem Rad und nahm das Rennen ohne sichtbare Verzögerung auf. Bemerkenswert: Kurz darauf fuhr er die schnellste Runde des Rennens – ein Beleg für die Härte der Bedingungen und das Tempo, mit dem um den Sieg gefahren wurde.
Der Sturz fiel in eine Schlüsselphase, in der Van der Poel direkt mit
Wout van Aert im Duell lag, während Schneefall, Wind und aufgewühlter Sand Mol zur Überlebensprobe machten. Die Szene führte eindrücklich vor Augen, wie gering die Fehlertoleranz selbst an der Spitze war.
Das Video zum Vorfall gibt es unten zu sehen!