Er trägt zwar nicht das Gelbe Trikot des Spitzenreiters, aber zweifellos ist Joao Almeida der stärkste Kletterer beim Tour de Suisse 2025. Auf der fünften Etappe griff er zum dritten Mal in Folge an und musste sich diesmal nur Oscar Onley geschlagen geben, der den Tagessieg holte.
Nach einem katastrophalen Auftakt, der Almeida mehr als drei Minuten Rückstand bescherte, schenkte ihm kaum jemand Hoffnung auf den Gesamtsieg. Doch nachdem er seitdem kontinuierlich Zeit gutgemacht hat, liegt er nach Etappe 5 auf dem dritten Gesamtrang, nur 39 Sekunden hinter dem neuen Spitzenreiter Kevin Vauquelin.
"Es ist heute auf jeden Fall eher möglich als gestern. Also ja, wir geben unser Bestes. Ich habe mich heute nicht großartig gefühlt – war nicht bei 100 % – aber so ist es eben“, reflektierte Almeida ehrlich in seinem Interview nach der Etappe mit Cycling Pro Net. "Ich habe einfach das Beste aus dem gemacht, was ich hatte. Du weißt schon, ich konnte nicht schneller fahren, also bin ich mein Tempo weitergefahren. Am Ende war ich ganz nah dran, die Etappe zu gewinnen, aber ja, Oscar hat es auch verdient.“
Im Zweikampf im Sprint um die Ziellinie bedauerte Almeida jedoch einen Fehler: "Eigentlich glaube ich, dass ich einen Fehler gemacht habe“, gibt er zu. "Ich war wohl auf meinem kleinen Kettenblatt. Ich habe ein bisschen beschleunigt – noch 20 Meter bis zum Ziel – er hat mich überholt und dann bin ich nochmal gekommen. Aber ja, die Linie war da, und es ist, wie es ist. Wir sind nah dran. Also ja, wir müssen weiterkämpfen.“
Mit noch viel anspruchsvollem Terrain in den nächsten Tagen und einem abschließenden Zeitfahren sieht Almeida als wahrscheinlichsten Gesamtsieger der Tour de Suisse 2025 aus – ein unglaubliches Comeback nach seiner enttäuschenden ersten Etappe.
Sport ist für viele ein Hobby – für manche aber wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserten Langstreckenläufer aus Deutschland, der heute seine Leidenschaft dem Radsport widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer, mentale Stärke und Disziplin. Das ständige Streben, persönliche Grenzen zu überschreiten, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Haltung zum Leben. Doch wie so oft führt das Leben selbst zu neuen Wegen und Herausforderungen.
Mit Beginn der Corona-Pandemie fand Stefan Jung seine neue sportliche Heimat: den Radsport. Was als körperlicher Ausgleich begann, entwickelte sich rasch zu einer tiefen Begeisterung für das Radfahren – sei es auf der Straße, im Gelände oder als Zuschauer bei großen Rundfahrten. Die Verbindung aus körperlicher Leistung, taktischem Gespür und Teamdynamik faszinierte ihn vom ersten Moment an.
Seit dem 10. Januar 2025 engagiert sich Stefan aktiv für die Radsport-Community und unterstützt die Plattform radsportaktuell.de. Mit seiner Erfahrung aus dem Leistungssport und seiner neuen Leidenschaft für den Radsport bringt er wertvolle Perspektiven, Wissen und Begeisterung ein, um anderen Sportinteressierten fundierte Informationen, Inspiration und Motivation zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder im Radsattel – Stefan zeigt, wie Sport Körper und Geist gleichermaßen formt und wie echte Leidenschaft Menschen miteinander verbindet.