Natnael Tesfatsion hat nach seinem
Sieg beim Circuito de Getxo 2026 selbst von einer Überraschung gesprochen. Der Profi des Movistar Teams kämpfte sich nach einem Rückschlag am entscheidenden Anstieg eindrucksvoll zurück ins Rennen und sicherte sich schließlich mit einem starken Schlusssprint den prestigeträchtigen Erfolg.
Der Eritreer musste am selektiven Pike zunächst abreißen lassen, fand jedoch rechtzeitig wieder den Anschluss an die Spitzengruppe. Im Sprint setzte sich der 27-Jährige schließlich gegen Pau Miquel von Bahrain Victorious sowie Cofidis-Profi Alex Aranburu durch.
Tesfatsion kämpft sich eindrucksvoll zurück
„Ich kenne dieses Rennen gut. Am harten Anstieg wurde ich abgehängt, aber wir sind mit einigen Fahrern wieder rangekommen. Ich bin überrascht, dass ich gewonnen habe“, sagte Tesfatsion unmittelbar nach dem Rennen.
Natnael Tesfatsion jubelt nach seinem überraschenden Sieg beim Circuito de Getxo 2026, den er mit einem perfekten Schlusssprint perfekt machte.
Den Weg zurück an die Spitze verdankte der Movistar-Profi auch der guten Zusammenarbeit mit Bahrain Victorious in der Verfolgergruppe. Vor allem Pello Bilbao sorgte in der Schlussphase mit hohem Tempo dafür, dass die Lücke zur Spitze geschlossen werden konnte.
„Ich wusste, dass mir der Schluss liegt. Wir haben mit Bahrain zusammengearbeitet, mit Pello Bilbao, und die Spitzengruppe gestellt“, erklärte Tesfatsion.
Nach dem Zusammenschluss hielt sich der Eritreer konsequent in aussichtsreicher Position und wartete auf den richtigen Moment für seinen Sprint.
Perfektes Timing bringt den größten Erfolg
Rund 200 Meter vor dem Ziel eröffnete Tesfatsion seinen entscheidenden Antritt. Weder Pau Miquel noch Alex Aranburu konnten den kraftvollen Sprint des Movistar-Fahrers noch kontern, sodass der Eritreer einen der bedeutendsten Siege seiner bisherigen Karriere feiern durfte.
„Ich hatte die Beine. Ich bin 200 Meter vor dem Ziel gegangen, habe alles gegeben und es durchgezogen“, fasste Tesfatsion seinen erfolgreichen Schlusssprint zusammen.
Mit dem Triumph setzte der 27-Jährige seine starke Form der vergangenen Wochen fort und bescherte dem
Movistar Team einen prestigeträchtigen Heimsieg bei einem der traditionsreichsten und renommiertesten Eintagesrennen im Baskenland.