Nach gut einem Monat darf
Unibet Rose Rockets erneut jubeln. Cedric Bakke Christophersen holte mit seinem ersten Profisieg auf der Schlussetappe der
Arctic Race of Norway 2026 den zehnten Saisonerfolg des Teams.
Die franzoesische Formation brachte eine starke Auswahl an den Start in Norwegen. Angefuehrt vom einstigen Gesamtzweiten Odd Christian Eiking und Wout Poels zielten die Rockets in Abwesenheit der groessten Namen klar auf die Gesamtwertung. Am letzten Renntag stahl jedoch der 24-jaehrige Christophersen die Show.
„Nervenaufreibender letzter Kilometer zum Zuschauen, aber ER HAT ES GESCHAFFT!“, jubelte Teameigner Bas Tietema via
X, als Christophersen den ersten zweistelligen Profisiegsaldo der Teamgeschichte vollendete.
Christophersen selbst war sichtlich erleichtert, dass sich seine Arbeit endlich auszahlte. Der Norweger wechselte erst 2023 nach Jahren im Triathlon voll auf die Strasse. Sein Talent erkannten Tietemas Leute frueh, doch es brauchte zweieinhalb Saisons, um das Potenzial in Resultate zu verwandeln.
„Ich traume schon sehr lange davon, und diesen Sieg hier auf heimischem Boden zu holen, ist einfach unglaublich. Ich bekam den Tipp, dass die Besten oft attackieren und wenn sie rausnehmen, meistens auch das Feld langsamer wird. Das ist der beste Moment fuer einen Vorstoss“, sagte der Norweger.
Thomas Gachignard (TotalEnergies) eroeffnete das Finale mit einer fruehen Attacke, auf die Christophersen sofort reagierte. Er verschaffte sich rasch einen deutlichen Vorsprung gegen zoegernde Favoritengruppen und verteidigte die Spitze bis ins Ziel.
„In dem Moment fuehlte ich einfach, dass ich gehen muss. Ich sah sofort, dass keiner mitkam, und von da an war es Vollgas bis zur Linie. Hier daheim zu gewinnen ist unglaublich, und mit so vielen Fans an der Strecke ist es noch spezieller“, schloss Christophersen.
Die Arctic Race of Norway 2026 gewann Guillermo Thomas Silva (XDS Astana) vor Lennert Van Eetvelt (Lotto-Intermarche) und Alessandro Pinarello (NSN). Bester Unibet-Fahrer war Wout Poels auf Rang 7, dicht gefolgt vom heutigen Ueberraschungssieger Christophersen, der dank seines Etappenerfolgs auf Platz 8 vorrueckte.