2024 gewann
Niklas Behrens das U23-Straßenrennen der Weltmeisterschaften und unterschrieb bei
Team Visma | Lease a Bike. Obwohl die Zukunft des 22-jährigen Deutschen vielversprechend war und wohl bleibt, kämpft er derzeit mit mehreren gesundheitlichen Problemen. Nach einem Schlüsselbeinbruch verlängert sich seine Rennpause, da er sich wegen Herzproblemen einer Operation unterziehen muss.
Behrens wird Ende März eine Katheterablation am Herzen vornehmen lassen,
dieselbe Prozedur, die Sam Bennett in den vergangenen Monaten durchlaufen hat, die ihn bislang am Start seiner Saison 2026 hinderte. Für Behrens steht ein Renncomeback noch ohne Datum, sicher ist jedoch, dass sich sein Saisonstart um mehrere Monate verzögert.
Die Behandlung ist zur Therapie von Herzrhythmusstörungen erforderlich und gefährdet seine Karriere als Radprofi nicht. „Das Team betont, dass sein Fokus auf einer vollständigen Genesung liegt, mit dem Ziel, später in dieser Saison wieder ins Training und in den Wettkampf zurückzukehren. Es handelt sich um eine Routinebehandlung, die bei aktiven Athleten erfolgreich durchgeführt wird“.
Behrens bekommt Zeit zur Genesung
Behrens nahm im Februar an einem Trainingslager mit mehreren Fahrern von Team Visma | Lease a Bike teil, darunter Wout van Aert, stürzte jedoch und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu, der ihn bereits am ursprünglich geplanten Saisonstart hinderte. „Ich bin dem Team und dem medizinischen Staff sehr dankbar für ihre Unterstützung und Führung in den vergangenen Tagen und Wochen“, sagte Behrens in einer
Pressemitteilung.
Visma durfte sich hingegen über Positives freuen: Sowohl Jonas Vingegaard als auch Wout Van Aert haben ihre Saisons begonnen und zeigen nach Winterstürzen gute Form. Der deutsche Neoprofi fehlt dem Team jedoch für die Kopfsteinpflaster-Klassiker. Ganz neu ist die Situation nicht: Bereits im Vorjahr hatte Christophe Laporte mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und konnte seine Saison erst Mitte August aufnehmen.
„Es ist gerade ein steiler Anstieg, aber ich werde meine Genesung mit derselben Entschlossenheit angehen, die ich in jedes Rennen einbringe. Auch wenn es hart ist, nicht mit meinen Teamkollegen an der Startlinie zu stehen, halte ich den Prozess konsequent ein, um stärker zurückzukommen“, versichert Behrens. „Ich kann es kaum erwarten, wieder ins Peloton zurückzukehren, mir eine Startnummer anzustecken und dem Team zu zeigen, was in mir steckt.“