João Almeida schraubt seine Vorbereitung auf die erste Grand Tour der Saison, den
Giro d’Italia, hoch. Der Portugiese hat sein Basislager derzeit in Valencia, um in den kommenden Wochen sowohl die Form als auch die technische Ausführung zu schärfen.
Ein zentraler Baustein sind Zeitfahr-Einheiten im Velódromo Luis Puig, einer Anlage, die von
UAE Team Emirates - XRG regelmäßig für präzise Trainingsblöcke genutzt wird.
Der 27-Jährige aus A-dos-Francos in Caldas da Rainha folgt einem Programm unter der Leitung des spanischen Trainers Javi Sola, der auch mit Weltmeister Tadej Pogacar arbeitet. Das Ziel ist klar: beim Giro d’Italia in Topform an den Start gehen und gegen einige der stärksten Namen im Peloton konkurrenzfähig sein.
Zu seinen Hauptkonkurrenten dürfte Jonas Vingegaard zählen, der als amtierender Vuelta-a-España-Sieger von 2025 anreist. Auch Felix Gall und Giulio Pellizzari gehören zu den Fahrern, die eine bedeutende Rolle im Rennen anpeilen.
Countdown zum Giro d’Italia beginnt
Der Startschuss fällt am 08.05., mit einer 156 Kilometer langen Auftaktetappe zwischen Nessebar und Burgas in Bulgarien. Für Almeida ist es die Rückkehr zu einem Rennen, in dem er seine Klasse bereits unter Beweis gestellt hat: 2023 wurde er Gesamtdritter.
Nach seinem jüngsten Auftritt bei der Katalonien-Rundfahrt räumte Almeida ein, dass noch Arbeit vor ihm liegt. Gegenüber Marca sagte er, er fühle sich auf dem Rad noch nicht völlig wohl und müsse seine Gefühle in den kommenden Wochen verbessern. Dennoch bleibt sein Fokus klar auf täglichem Fortschritt, während er den Aufbau Richtung Giro fortsetzt.
Gemischte Signale in Almeidas Saison 2026
Almeidas Frühform zeigte sich wechselhaft. Bei der Volta a la Comunitat Valenciana startete er stark, wurde Gesamtzweiter und bestätigte von Beginn an ein hohes Niveau. Diese Konstanz hielt bei der Volta ao Algarve an, wo er Gesamtdritter wurde und auf Schlüsselanstiegen wie Malhão und Fóia solide Leistungen brachte.
Bei der Katalonien-Rundfahrt fiel seine Form jedoch ab; er wurde Gesamt-38. Trotz respektabler Auftritte im Gebirge konnte er das zuvor gezeigte Level nicht halten. So reist er mit gemischten Eindrücken in die finale Vorbereitung auf den Giro d’Italia.