Unklarheit prägt weiterhin den Frühjahrskalender von
Tom Pidcock nach dem
schweren Sturz bei der Katalonien-Rundfahrt Ende März. Der Brite, der die Ardennen-Klassiker im Visier hatte, steht nun vor Fragezeichen hinsichtlich seines Renncomebacks.
Der Unfall, der Knochen- und Bandverletzungen am rechten Knie zur Folge hatte, zwang Pidcock zum Ausstieg und zu weiteren medizinischen Untersuchungen. Obwohl er am Tag des Sturzes wieder aufs Rad stieg und die Etappe beendete, weckte das Ausmaß der Blessuren rasch Sorgen um seine kurzfristige und mittelfristige Verfassung.
Sein Team, Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team, verfolgt einen vorsichtigen Kurs und verzichtet darauf, einen Zeitplan für die Rückkehr festzulegen. Gegenüber
cyclingnews sagte Kurt Bogaerts: „Wir haben keine Deadline. Wir legen noch keinen Rennstart fest“, und unterstrich damit die behutsame Haltung der Mannschaft.
Auch eine längere Auszeit ist nicht ausgeschlossen. „Das könnte sein, ja. Es ist schwer zu beurteilen. Man versucht es erst einmal zu beheben, und danach kann man einen Plan machen“, fügte er an und bekräftigte die Unsicherheit rund um Pidcocks Genesung.
Damit bleibt sein Start bei den Schlüsselläufen der Ardennen, Amstel Gold Race, La Flèche Wallonne und Lüttich–Bastogne–Lüttich, offen. Die Tür ist jedoch nicht vollständig zu: Über seine Fortschritte in den kommenden Wochen dürfte die Entscheidung fallen.
Vorerst liegt der Fokus klar auf der Rehabilitation, während die Radsportwelt auf Neuigkeiten zur Rückkehr eines ihrer vielseitigsten Talente wartet.