Wout van Aert betonte, er habe keinerlei Ambitionen gehabt, im
Auftaktzeitfahren der Tirreno–Adriatico 2026 ein Topresultat anzustreben, nachdem er zum Auftakt in Lido di Camaiore deutlich zurücklag.
Der Star von
Team Visma | Lease a Bike wurde 59., 1 Minute und 10 Sekunden hinter Etappensieger Filippo Ganna. Anschließend erklärte er, der Aufwand sei bewusst dosiert gewesen. Tatsächlich nannte Van Aert sogar sein größtes nahes Ziel im Aufbau auf die späteren Etappen der Woche.
„Es war der Plan, entspannt zu starten. Das war eine gute Erwärmung für den Rest der Woche“,
sagte Van Aert nach der Etappe laut Zitaten, die Cycling Pro Net sammelte.Den 11,5-Kilometer-Test entlang der toskanischen Küste gewann Ganna überzeugend vor seinem INEOS Grenadiers-Teamkollegen Thymen Arensman. Van Aert nutzte den Tag jedoch vor allem als Vorbereitung auf die folgenden Straßenetappen und nicht als echtes Ziel für ein Resultat.
Van Aert hat kommende Chancen bereits im Blick
Das Auftaktzeitfahren liegt Van Aert naturgemäß weniger als den stärksten Spezialisten der Disziplin. Mehrere Etappen später im Rennen könnten dem Belgier jedoch echte Siegchancen eröffnen.
Der 31-Jährige bestätigte, dass sein Fokus bereits auf den nächsten Renntagen liegt. „Da wartet eine schöne Etappe mit einem Schottersektor kurz vor dem Ziel. Darauf freue ich mich richtig.“
Mit dem Übergang der Tirreno–Adriatico zur ersten Straßenetappe hofft Van Aert, dass das Terrain der kommenden Tage nach seinem kontrollierten Einstieg eine bessere Plattform bietet, um um ein Ergebnis zu fahren.