Am vergangenen Wochenende sicherte sich
Connor Swift von
INEOS Grenadiers bei der
UCI Gravel Weltmeisterschaft 2024 zum zweiten Mal in Folge eine Top-10-Platzierung. Nach Platz 3 im Jahr 2023 musste sich der Brite diesmal mit Platz 6 begnรผgen, wรคhrend Mathieu van der Poel den Titel holte.
Nun, da sich der Staub etwas gelegt hat, reflektierte der 28-Jรคhrige seine Erfahrungen in Belgien รผber den Podcast seiner
INEOS Grenadiers-Teamkollegen
Luke Rowe und
Geraint Thomas, Watts Occurring. "Ganz ehrlich, man sollte nur wegen der Erfahrung hingehen", beginnt Swift seine Einschรคtzung. "Es ist das Verrรผckteste รผberhaupt!"
Mit seinem Sieg bei der UCI Gravel World Series - Graean Cymru kehrte er vor der Schotter-Weltmeisterschaften wieder in den Schwung der Gravel-Rennen zurรผck. Wie bereits erwรคhnt, war dies auch nicht seine erste Erfahrung mit diesem Wahnsinn, da er bei der Ausgabe 2023 in Italien hinter Matej Mohoric und Florian Vermeersch auf dem letzten Podiumsplatz stand.
"Wirf einen Blick zurรผck auf das letzte Jahr, den Beginn der Schotter-Weltmeisterschaft, denn offensichtlich habe ich sie nun schon zweimal bestritten, es gibt nichts Vergleichbares. Es ist buchstรคblich ein Hundekampf und niemand schert sich einen Dreck um einen", erinnert er sich mit einem schiefen Lรคcheln. "Ich habe meine Ellbogen noch nie so oft ausgefahren und letztes Jahr hatte ich buchstรคblich auch meine Knie ausgefahren, nur damit niemand an mir vorbeikommt."
"Du hast 290 Fahrer, die alle auf einen Engpass zusteuern, der zwei Fahrer breit ist oder sogar im Gรคnsemarsch", fรคhrt er fort. "Auf dem ersten Kilometer liegt Tim Merlier auf einem Grรผnstreifen mit einem Belgier an seiner Seite, und beide schlagen sich die Kรถpfe ein, obwohl sie aus der gleichen Nation kommen!"
Kรถnnen wir also damit rechnen, dass entweder Rowe oder Thomas bei der Ausgabe 2025 antreten werden? "Kumpel, das verkaufst du mir nicht!" lacht Thomas. "Es klingt schrecklich." Was Rowe betrifft, so fragt der Waliser einfach: "Warum tust du das?"