„Es hätte viel schlimmer ausgehen können“ – Dylan Groenewegen im Training bei Frontalzusammenstoß von einem Motorrad erfasst

Radsport
Dienstag, 08 September 2026 um 10:00
Dylan Groenewegen
Unibet Rose Rockets-Sprinter Dylan Groenewegen ist am Montag beim Training in den Niederlanden frontal von einem Motorrad erfasst worden. Der erfahrene Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu, zeigte sich aber erleichtert, da es seiner Einschätzung nach deutlich schlimmer hätte ausgehen können.
In Vorbereitung auf späte Saisonziele ereignete sich der Zusammenstoß an einem Kreisverkehr, als ein Motorrad dem Radfahrer keine Vorfahrt gewährte und Groenewegen erfasste. Der 33-Jährige erlitt einen Muskelfaserriss, weshalb sein Rennprogramm zur Genesung nach hinten verschoben wird.
In einem Bericht zum Vorfall erklärt Groenewegen, er habe Glück gehabt, dass die Folgen des Sturzes nicht schwerwiegender seien, und teilte Fotos seines beschädigten Rads.
„Leider endete meine Trainingsfahrt heute in einem Unfall“, sagte der Niederländer.
„Ich war in eine Kollision mit einem Motorradfahrer verwickelt und habe mir rund um die Rippen einen Muskelfaserriss zugezogen. Zum Glück bin ich ohne schwerere Verletzungen davongekommen und bin froh, dass die Folgen nicht schlimmer waren.“

Muskelfaserriss könnte den Plan des Sprinters beeinflussen

Zwar kann er weiterhin in reduziertem Umfang trainieren, doch der Sturz stellt seinen ursprünglich geplanten Kalender infrage. Er wollte beim Halbklassiker GP Fourmies in Frankreich starten, dürfte nun aber wohl fehlen.
Er ergänzte: „Ich kann mein @rose_bikes [Fahrrad, Red.] weiterhin fahren, aber die Schmerzen an den Rippen erschweren eine Prognose, was die Verletzung für meine nächsten Rennen bedeutet. Wir werden den Verlauf beobachten und die Situation entsprechend beurteilen.
„Es hätte viel schlimmer kommen können, daher bin ich dankbar, mit relativ leichten Verletzungen davongekommen zu sein. Noch einmal die Erinnerung: Bitte immer den Helm tragen!“
Ein Muskelfaserriss ist für einen Sprinter meist gravierend, da er in den Finals auf maximale Explosivität angewiesen ist. Groenewegen war bereits bei der jüngsten Renewi Tour enttäuscht, nachdem er am Ende der 2. Etappe in einen Sturz verwickelt war.
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