Ergebnisse Vuelta a Andalucía 2026, Etappe 4 | Tom Crabbe überrascht die Favoriten in Pozoblanco

Radsport
Samstag, 21 Februar 2026 um 15:16
Tom Crabbe siegte 2026 auf der 4. Etappe der Vuelta a Andalucia
Tom Crabbe von Team Flanders - Baloise sprintete in Pozoblanco zu einem überraschenden Sieg auf Etappe 4 der Vuelta a Andalucía und setzte sich nach einem nervösen Finale durch, das kurzzeitig Ivan Romeos Führung im Gelben Trikot ins Wanken brachte.
Die 166 Kilometer lange Etappe ab Montoro wurde über weite Strecken von Movistar Team kontrolliert, das die frühe Fluchtgruppe managte und das Gesamtklassement in Schach hielt. Doch binnen der letzten zehn Kilometer brach die Ruhe.

Wellens und Laporte prüfen den Leader

Tim Wellens zündete den entscheidenden Angriff, Christophe Laporte und Marcin Budzinski schlossen rasch auf. Das Trio riss eine kleine, aber gefährliche Lücke auf, die drei Kilometer vor dem Ziel bei rund fünf Sekunden pendelte.
Da Laporte den Tag nur 50 Sekunden hinter der Gesamtführung begonnen hatte und Wellens 54 Sekunden zurücklag, musste Movistar die komplette Verfolgung organisieren. Cofidis beteiligte sich ebenfalls, als auf dem Anstieg nach Pozoblanco die Gefahr wuchs.
Die Angreifer wurden schließlich innerhalb der letzten zwei Kilometer gestellt, rechtzeitig für einen Sprint aus einem reduzierten Feld.

Visma macht Tempo, Crabbe vollendet

Team Visma | Lease a Bike übernahm unter der Flamme Rouge mit vier Fahrern an der Spitze die Kontrolle. Axel Zingle eröffnete den Sprint, Søren Wærenskjold ging am Hinterrad mit, während Laporte in den letzten Metern nach vorne kletterte.
Doch Crabbe setzte die entscheidende Beschleunigung, timte seinen Effort perfekt und holte den Etappensieg.
Für Team Flanders - Baloise ist es ein großer Erfolg an einem Tag, der nach Papierform den etablierten Bergaufsprintern gehörte.

Gesamtwertung bleibt eng

Trotz des späten Schreckmoments verteidigt Ivan Romeo das Gelbe Trikot. Der Golden Kilometre früher auf der Etappe hatte bereits Sekunden unter den Anwärtern verschoben, und das offensive Finale unterstrich, wie knapp die Abstände vor der Schlussetappe bleiben.
Movistar bestand den Härtetest, musste dafür jedoch tief gehen.

Results powered by FirstCycling.com

Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Loading