Sebastian Berwick (Caja Rural - Seguros RGA) hat sich den Gesamtsieg bei der Presidential Cycling Tour of Turkee 2026 gesichert, nachdem er die Schlussetappe in Ankara ohne Probleme überstanden hat. Den Tagessieg holte sich
Tom Crabbe im schnellen Massensprint.
Mit einem knappen Fünf-Sekunden-Vorsprung auf Iván Ramiro Sosa in den Tag gestartet, ließen der australische Kletterer und seine Mannschaft
Caja Rural - Seguros RGA nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten das flache Finale souverän und brachten den Triumph in der Gesamtwertung abgeklärt ins Ziel.
Berwick macht den Sack ohne späte Dramatik zu
Ein kurzer Moment der Anspannung entstand früh in der Etappe, als Iván Ramiro Sosa kurzzeitig vom Peloton distanziert schien. Die Lage beruhigte sich jedoch rasch, bevor Lücken aufgingen. Danach fand das Rennen in einen kontrollierten Rhythmus, mit Caja Rural - Seguros RGA und weiteren sprintorientierten Teams, die das Tempo hochhielten und die Fluchtgruppe in Reichweite ließen.
Als die Kilometer herunterzählten, war klar, dass sich an der Gesamtwertung nichts mehr ändern würde. Berwick rollte geschützt im Feld durch die Schlussphase und feierte den bislang größten Erfolg seiner Karriere.
Crabbe siegt im chaotischen Sprintfinale
An der Spitze hielt sich die Ausreißergruppe des Tages mit Tim Marsman, Eivind Broholt Fougner und Byron Munton lange vorne, wurde aber innerhalb der letzten zwei Kilometer eingeholt, als die Sprintzüge endgültig das Kommando übernahmen.
Damit war der Weg frei für einen Hochgeschwindigkeitslauf zum Ziel, bei dem Team Flanders - Baloise Crabbe perfekt positionierte. Den Sprint eröffnete Stefano Oldani, doch Crabbe wählte den richtigen Moment, setzte auf der Zielgeraden kraftvoll durch und krönte seine starke Woche mit dem Etappensieg.
Dahinter rauschte das Peloton dicht gedrängt über die Linie und beendete acht Renntage in der Türkei.