„Er hat ein unglaublich gutes Gleichgewicht gefunden“: Mathieu van der Poel könnte sein Saisondebüt beim Opening Weekend geben

Radsport
Montag, 23 Februar 2026 um 7:00
mathieuvanderpoel
Nach einem weiteren Cyclocross-WM-Titel ist Mathieu van der Poel zurück auf dem Rad und bereitet sich auf die Frühjahrsklassiker vor. Der niederländische Star hat sich zuvor mit einem kurzen Skiurlaub frische Energie für seine Straßensaison geholt. Jetzt warten Fans und Teamchefs gespannt, ob er beim traditionellen Opening Weekend in Belgien am kommenden Wochenende am Start stehen wird.
Im vergangenen Jahr verzichtete der Weltmeister darauf, eine Entscheidung, die das Team akzeptieren musste. „Wir haben bereits über die Straße gesprochen“, sagte Alpecin-Deceuninck-Teamchef Christoph Roodhooft gegenüber Wieler Revue. „Letztes Jahr war er sehr klar, dass er nicht am Opening Weekend teilnehmen wollte. Das fand ich schade, denn das Opening Weekend ist für ein belgisches Team wichtig.“
Auch wenn Van der Poel diese Rennen ausließ, war er offensichtlich in Topform. „Ein paar Tage später gewann er Le Samyn dominant, aber schon am Wochenende von Omloop und Kuurne war er sehr gut“, merkte Roodhooft an.
Zur Frage nach seinem Start in diesem Jahr blieb der Teamchef vorsichtig, aber zuversichtlich. „Ich fände es gut, wenn er fährt, aber die erste Voraussetzung ist, dass der Wiedereinstieg reibungslos verläuft“, erklärte er. „Nach der Weltmeisterschaft nimmt er sich eine Woche Pause und geht Skifahren. Wir lassen ihn das machen, damit er in Balance bleibt.“

Die perfekte Balance finden

Van der Poel hat zuletzt unter der Sonne Spaniens an seiner Form gefeilt. Im modernen Profiradsport sind mentale Gesundheit und Druckmanagement zentrale Themen. Roodhooft ist überzeugt, dass sein Kapitän diesen Aspekt perfekt im Griff hat.
„Ich glaube, er macht vieles richtiger als früher und hat wenige Probleme, das durchzuhalten“, sagte Roodhooft. „Er hat eine unglaublich gute Balance gefunden. Der Sport nimmt darin einen prominenten Platz ein. Er ist bereit, Opfer zu bringen, kann sich im Training extrem quälen und hat dieses Gefühl auf eine gewisse Weise angenommen.“
Roodhooft führt den Erfolg auf dem Rad auch auf Van der Poels Privatleben und sein starkes Umfeld zurück. „Diese Balance kam in erster Linie ganz von ihm selbst, aber sein Umfeld und seine Familie spielten dabei eine entscheidende Rolle“, schloss er. „Er führt in jeder Hinsicht ein ausgewogenes Leben. Das strahlt er auch im Sport aus, denn ich finde es unglaublich, wie viel Ruhe er bewahrt.“
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