Die Volta a Catalunya 2026 zeichnet sich als eines der meist erwarteten einwöchigen WorldTour-Rennen der Saison ab. Die Startliste ist hochkarätig, mit mehreren der größten Namen des Sports: Jonas Vingegaard, Remco Evenepoel, Joao Almeida, Tom Pidcock, Florian Lipowitz oder Mikel Landa.
Volta a Catalunya 2026 – Stars, Jubiläum und knallharte Etappen
Die Volta Ciclista a Catalunya erlebt 2026 eine ganz besondere Ausgabe. Ende März feiert das traditionsreiche katalanische Rennen sein 105-jähriges Jubiläum und vereint einmal mehr ein Feld, das seinen Status als Pflichttermin im UCI-WorldTour-Kalender unterstreicht. An sieben Tagen kehrt Radsport auf Topniveau mit einem wahrhaft luxuriösen Peloton auf die Straßen Kataloniens zurück.
Seit dem Aufstieg in die WorldTour hat sich die Volta als eine der Referenzrundfahrten im internationalen Kalender etabliert, und die Ausgabe 2026 bildet keine Ausnahme. Insgesamt gehen dreiundzwanzig Teams an den Start, darunter 17 aus der Königsklasse, die UCI WorldTeams.
Der große Abwesende des Rennens wird Picnic PostNL sein.
WorldTour-Teams haben in jedem Dreijahreszyklus das Privileg, eines der nicht zu den Monumenten zählenden WorldTour-Rennen auszulassen. Das niederländische Team hat nach dem Abgang von Oscar Onley mit der Tiefe seiner Kletterfraktion zu kämpfen. Da ihr einziger Anführer Max Poole ein umfangreiches Programm mit Giro und Tour bestreitet, sah sich die Mannschaft in den Bergen nicht konkurrenzfähig genug, um in Katalonien gegen einige der weltbesten Fahrer anzutreten.
Die 17 WorldTeams dürften auf den katalanischen Straßen erneut den Ton angeben, mehrere Schwergewichte sind für 2026 bestätigt. Herausragend sind der zweifache Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard und der Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel, der 2023 Gesamtzweiter wurde.
Sie erhalten Unterstützung von ausgewiesenen Kletterern wie João Almeida, einem früheren Podiumsfahrer in Katalonien, Florian Lipowitz, zuletzt Protagonist bei der Tour de France, und Mikel Landa, einem der Publikumslieblinge vor Ort. Mit weiteren Bestätigungen in den kommenden Wochen ist das sportliche Niveau erneut auf Spitzenniveau programmiert.
Jonas Vingegaard wird die Volta a Catalunya 2026 fahren
Hochklassige ProTeams und starke spanische Präsenz
Zur Komplettierung des Pelotons auf dreiundzwanzig Mannschaften begrüßt die Volta a Catalunya zudem sechs UCI ProTeams. Angeführt wird diese Gruppe von Pinarello–Q36.5 Pro Cycling Team, das sich per Ranking einen Platz gesichert hat und voraussichtlich von Tom Pidcock angeführt wird.
Der Brite, Olympiasieger und MTB-Weltmeister, hat seine Straßenmeriten reichlich untermauert: Siege bei renommierten Klassikern, ein Etappenerfolg bei der Tour de France und ein Spitzenresultat in der Gesamtwertung der letzten Vuelta a España. Pidcock hat die Volta bereits in sein Programm aufgenommen und erhöht damit die Strahlkraft eines Teams mit deutlicher katalanischer Note im Aufgebot, darunter David De la Cruz und Marcel Camprubí.
Wie üblich gingen Wildcards an spanische Mannschaften mit langer Renngeschichte: Burgos Burpellet BH, Caja Rural – Seguros RGA, Equipo Kern Pharma und Euskaltel-Euskadi. Als Neuerung stößt Modern Adventure Pro Cycling hinzu, ein junges US-Team, das dieses Jahr in die ProTeam-Kategorie aufgestiegen ist und in Katalonien eine seiner ersten großen Bewährungsproben auf höchstem Niveau erlebt.
Ein Rennen mit Geschichte und fordernder Strecke
Mit diesem Mix aus Teams und Fahrern liefert die Volta a Catalunya erneut ein wahrhaft elitäres Feld, im Einklang mit ihrem historischen Prestige. Die jüngsten Sieger sprechen für sich: Primož Roglič 2023 und 2025 sowie Tadej Pogačar 2024 – in der Tradition eines Jahrhunderts, in dem die Größten ihrer Ära glänzten.
Auch die Strecke 2026 verspricht Spektakel. Die sieben Etappen zwischen Sant Feliu de Guíxols und Barcelona umfassen drei Bergankünfte, ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches Design, das Action ab den ersten Tagen erwarten lässt. Mit all diesen Zutaten ist die Volta Ciclista a Catalunya erneut bereit, eine Woche Radsport auf Weltklasseniveau zu liefern und ihren Platz unter den führenden Etappenrennen des internationalen Kalenders zu bestätigen.