„Das war auch gestern so“ – Matteo Trentin mahnt zur Vorsicht, während die Sprinter bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes auf Revanche sinnen

Radsport
Donnerstag, 11 Juni 2026 um 12:30
Matteo Trentin before stage 5
Matteo Trentin schickt eine Warnung an alle Sprinter, die am Donnerstag auf Etappe 5 der Tour Auvergne-Rhône-Alpes mit einem Massensprint rechnen. Der Star von Tudor Pro Cycling könnte in diesem Szenario profitieren, fürchtet jedoch, dass ein erneut hügeliger Auftakt einen Coup der Ausreißer begünstigen könnte.
Am Mittwoch gewann Quinn Simmons den Sprint um den Etappensieg und feierte seinen ersten Saisonsieg – allerdings im Sprint einer neunköpfigen Gruppe, die das heranjagende Feld knapp in Schach hielt und damit vielen Sprintern die Chance nahm.
Nach einem hügeligen Start, der kräftigen Allroundern lag, reichte das flache Finale nicht aus, um eine starke Fluchtgruppe mit Finn Fisher-Black, Marco Frigo, Andreas Kron und Raul Garcia Pierna einzuholen.

Trentin lobt Leistung der Ausreißer

Trentin zollte der gestrigen Flucht Respekt, die den Massensprint vereitelte. Gegenüber Cycling Pro Net zeigte sich der routinierte Italiener zudem zufrieden mit seinem Comeback nach über zwei Monaten ohne Rennen.
Trentin sagte: „Das Rennen läuft für mich ganz gut. Natürlich war ich neugierig, wie mein Körper im ersten Rennen nach der Verletzung reagiert, und er reagiert ziemlich gut. Zumal das hier alles andere als leicht ist.“
„Wie man gestern gesehen hat, konnte die Gruppe bis zum Schluss knapp vorn bleiben. Aber sie hat es sich verdient, es war super schnell und sie hat durchgehalten. Es war ein harter Tag.“

Trentin analysiert Etappe 5

Der Donnerstag scheint die Chancen auf einen Sprint zu erhöhen, die letzten 70 Kilometer sind weitgehend flach. Der 36-Jährige verweist jedoch auf einen erneut schweren Auftakt in der Kampfphase um die Gruppe des Tages, der die Pläne der Sprinter durchkreuzen könnte.
„Mal sehen, so war es ja auch gestern. Die Etappe ist länger, also ist der flache Teil länger als gestern. Der Start ist ziemlich hart und es sind mehr Höhenmeter als gestern. Ich denke, der Beginn wird ein großer Kampf.“
„Gestern habe ich es etwas versucht, aber ich war ein bisschen blockiert. Schauen wir, ob es etwas leichter wird, einige werden müde, hoffe ich. Das Finale ist eine lange, offene Gerade, der Wind dürfte schräg von rechts vorn kommen. Mal sehen.“
Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Loading