Cian Uijtdebroeks und die Mur de Huy: „Ich bin das wahrscheinlich schon etwa 50‐mal in meinem Leben gefahren“

Radsport
Mittwoch, 22 April 2026 um 14:11
Cian Uijtdebroeks movistar flecha valona 2026
Cian Uijtdebroeks, Movistar Teams Anführer für die Ardennen, geht die Flèche Wallonne mit Optimismus an und will sich am brutalen Mur de Huy testen, bevor der Fokus auf Lüttich–Bastogne–Lüttich am Sonntag wechselt. Der Belgier sprach vor dem Start mit Cycling Pro Net und teilte seine Einschätzung zu Form und Erwartungen.
Er betonte, wie besonders sich ein Heimrennen anfühlt: „Ja, es ist ein Heimrennen, also ist es für mich wie zu Hause aufzuwachen und ins Training zu gehen. Das hier zum ersten Mal zu erleben, gibt ein besonderes Gefühl.“
Zu seiner Vertrautheit mit dem Mur de Huy stellte Uijtdebroeks klar, dass dies kein unbekanntes Terrain ist: „Ja, ich kenne ihn ziemlich gut. Ich bin ihn vermutlich seit meiner Kindheit rund 50-mal gefahren. Ich kenne dort oben jeden Stein.“ Seit seinem Wechsel zu Movistar machte der Belgier früh deutlich, dass er in den belgischen Ardennen auf starke Ergebnisse zielt, die sich aufgrund der durchgehend sehr hohen Geschwindigkeiten Jahr für Jahr mehr für Kletterer wie ihn öffnen.
Seine Chancen auf einem derart explosiven Finale einschätzend, blieb der Belgier vorsichtig und sich der Spezifität des entscheidenden Einsatzes bewusst: „Es ist ein sehr spezifischer Effort, wissen Sie. Es ist ein sehr spezifischer Effort, wir werden es heute herausfinden, denke ich. Es ist auch ziemlich explosiv.“
Cian Uijtdebroeks bei Milano–Torino 2026
Cian Uijtdebroeks, Movistar Team Star

Uijtdebroeks’ Form

Er bewertete auch seine Verfassung nach einem fordernden Rennblock: „In den letzten Wochen im Baskenland habe ich mich ebenfalls gut gefühlt. Also schauen wir mal. Aber die Positionierung wird entscheidend sein. Sie ist ein großer Teil des Rennens, und es ist mein erstes Mal hier. Ich will mich entdecken und sehen, wie es läuft.“
Uijtdebroeks ergänzte, wie er physisch nach Rennen wie der Baskenland-Rundfahrt und der Katalonien-Rundfahrt ankommt: „Ja, genau. Das ist jetzt auch ein bisschen die Frage, wie frisch ich noch bin. In den letzten Trainings fühlte ich mich weiterhin gut, aber das sind jetzt definitiv die letzten zwei Rennen, und dann kommt ein Erholungsblock.“
Auf den Straßen der Wallonie wird er die Müdigkeit jedoch weniger spüren als die Freude, zu Hause zu fahren – zumal erstmals in der Leader-Rolle bei diesen WorldTour-Klassikern: „Es ist super schön, weil sie (Freunde und Familie, Anm.) nicht viele Chancen haben, mich zu sehen, da ich normalerweise in anderen Ländern starte. Also ist es auch für sie wirklich schön.“
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